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Ab 2021 gelten strengere Feinstaubregeln für Kaminöfen

18. September 2020

Alte Kaminöfen geben neben wohliger Wärme auch eine erhebliche Menge Feinstaub ab. Neue Feuerstätten verbrennen effizienter als alte Kaminöfen. Sie sparen Brennholz und produzieren weniger Feinstaub. Öfen, die vor 1995 eingebaut wurden, müssen ab 2021 mit Feinstaubfiltern nachgerüstet, komplett ausgetauscht oder außer Betrieb genommen werden. Für ältere Anlagen gilt diese Vorgabe schon länger.

Gemeinden und Kommunen können je nach Luftqualität Betriebsverbote für Feuerstätten aussprechen. Bei der Neuanschaffung eines Ofens sollten Verbraucher daher vor allem auf eine gute Energieeffizienz achten. Sparsame Kaminöfen erreichen die Energieeffizienzklasse A+. Die effizientesten Pelletöfen erreichen sogar A++.

Ein verantwortungsvoller Betrieb des Ofens hat einen positiven Einfluss auf dessen Feinstaubemission. Dabei ist zu beachten:

  • nur unbehandeltes Brennholz verwenden
  • gut abgelagertes, trockenes Brennholz nutzen
  • geeigneten Anzünder verwenden
  • auf sehr hohe Raumtemperaturen verzichten
  • Wenn Holz als Brennstoff für eine komplette Heizanlage verwendet werden soll, eignen sich Holzpellets am besten, da sie erheblich weniger Feinstaubemissionen erzeugen. Außerdem werden Holzpellet-Anlagen mit bis zu 45 Prozent Zuschüssen gefördert.

Brennholz hat einen hohen Wärmeverlust

Mit Brennholz zu heizen, ist vergleichsweise teuer. Der Brennstoff ist zwar meist preiswerter als Erdgas oder Heizöl, aber Kamine und Öfen haben oft höhere Wärmeverluste, da sie den Brennstoff schlechter verwerten.
Inwiefern es sich lohnt, eine Holzfeuerstätte an das zentrale Heizungsnetz anzuschließen, beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg und geben darüber hinaus eine Reihe genereller Empfehlungen zum Einbau einer Holzfeuerstätte. Weitere Informationen gibt es auf www.vzhh.de oder kostenlos unter der Hotline der Hamburger Energielotsen: 040 / 248 323 – 250.


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