
Wie bisher ist Tanken morgens am teuersten. Der Höchststand der Kraftstoffpreise im Tagesverlauf wird nach 7 Uhr erreicht. Zwischen 5 und 11 Uhr schwanken die Preise recht stark und liegen dabei fast immer über dem Niveau des restlichen Tages. Ab dem Mittag sinken die Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in regelmäßigen Wellenbewegungen bis gegen 22 Uhr. Von den niedrigsten Preisen des Tages können die Autofahrer zwischen 20 und 22 Uhr profitieren. Auch der Zeitraum zwischen 18 und 19 Uhr ist relativ preisgünstig. Während der Nacht gibt es kaum Preisänderungen. Die nächtlichen Preise liegen im Vergleich zu anderen Tageszeiten im mittleren Bereich.
Laut ADAC fällt auf, wie teuer es besonders für Dieselfahrer ist, am Morgen zu tanken. So liegt der Dieselpreis morgens nach sieben Uhr um 12 Cent über dem Tagesdurchschnittspreis. Benzin kostet in der Tagesspitze um gut sechs Cent mehr als im Tagesdurchschnitt. Die sich anschließenden Wellenbewegungen der Preise beider Kraftstoffsorten finden weitgehend parallel statt.
Im vergangenen Jahr fiel die Spanne zwischen dem teuersten und dem billigsten Tankzeitpunkt deutlich kleiner aus. Damals konnten Tankstellenkunden durch die Wahl des richtigen Tankzeitpunkts mehr als sieben Cent je Liter Super E10 und rund sechseinhalb Cent je Liter Diesel sparen. Die im Mai 2022 festgestellte Differenz bietet laut ADAC einen deutlich größeren Anreiz, zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt eine Tankstelle anzusteuern.
Der ADAC geht davon aus, dass es erhebliche Preisunterschiede im Tagesverlauf auch nach der zum 1. Juni 2022 eingeführten befristeten Steuersenkung geben wird. Preisbewusste Autofahrer sollten die größer gewordenen Chancen, günstig zu tanken, konsequent zu nutzen. Die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ hilft, sich schnell und unkompliziert ein Bild über die Preissituation an Tankstellen in der Umgebung zu machen. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt sowie aktuelle Preise gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.








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