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Anteil der Dauerarbeitskräfte in der Landwirtschaft in MV weit über Bundesdurchschnitt

11. September 2021

Nach den endgültigen Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 arbeiteten in den 4 784 Agrarbetrieben im Land insgesamt 23 300 Personen, 17 900 unbefristet (einschließlich Familienarbeitskräfte) und 5 400 als Saisonarbeitskräfte. Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, entspricht das einem leichten Rückgang der landwirtschaftlichen Dauerarbeitskräfte von 1,3 Prozent und der Saisonarbeitskräfte von 7,6 Prozent gegenüber den Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2016.

Als Familienarbeitskräfte waren 2020 insgesamt 4 200 Personen (2016: – 3,4 Prozent), als ständige familien­fremde Arbeitskräfte 13 600 Personen (2016: – 0,6) und als Saisonarbeitskräfte, also mit einem auf weniger als sechs Monate befristeten Arbeitsvertrag zur Überwindung zeitweiliger Arbeitsspitzen, 5 400 Personen (2016: – 7,6 Prozent) tätig.

Die Anzahl der vollzeitbeschäftigten Dauerarbeitskräfte lag im Jahr 2020 mit 12 000 Personen und einem Anteil von 51 Prozent zwar unter dem Niveau des Jahres 2016 mit 53 Pro­zent, aber weit über dem Bundesdurchschnitt von 29 Prozent. Nach Bundesländern bewegte sich ihr Anteil zwischen 20 Prozent in Baden-Württemberg bis 51 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

Der niedrigste Frauenanteil an den Beschäftigten wurde mit 28 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und der höchste mit 38 Prozent in Nordrhein-Westfalen festgestellt. Im Bundesdurchschnitt waren 36 Prozent der Arbeitskräfte und damit gut jede Dritte weiblich.

Drei Viertel der Geschäftsführer bzw. Betriebsleiter Mecklenburg-Vorpommerns verfügten über einen Bildungs­abschluss im Bereich Landwirtschaft einschließlich Garten- und Weinbau, darunter 37 Prozent über einen Studienabschluss auf diesem Fachgebiet. 83 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe wurden von einem Mann geleitet und in 17 Prozent der Betriebe von einer Frau.


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