
„Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die länger der Schule unentschuldigt fernbleiben, ist zurückgegangen. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Nachdenklich stimmt mich, dass der Anteil der Gelegenheitsschwänzer an den Schulen im vergangenen Schuljahr auf 1,8 Prozent gestiegen ist. Im Schuljahr davor waren es lediglich 1,5 Prozent. Insbesondere in der Grundschule ist die Zahl der Gelegenheitsschwänzer höher als im Vorjahreszeitraum. Gerade an der Grundschule haben die Eltern einen entscheidenden Einfluss auf den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes“, betonte Hesse.
Mit dem 7-Punkte-Programm gegen Schulschwänzen will das Land die Zahl der Schüler mit schulaversivem Verhalten verringern. „Unsere Lehrer schauen sehr genau hin, ob die Schüler die Schule regelmäßig besuchen. Sie reagieren mit pädagogischen Maßnahmen auf das Fehlverhalten der Schüler. Das ist der richtige Weg. Das 7-Punkte-Programm zeigt seine Wirkung“, so die Ministerin.
Das Nichterfüllen der Schulpflicht ist eine Ordnungswidrigkeit, die laut Schulgesetz mit einer Geldbuße von bis zu 2.500 Euro geahndet werden kann.







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