Das mag jetzt zwar makaber klingen, doch auf dem Wahlzetteln für die Warener Stadtvertretung kandidiert ein Toter: Alfred Zutt, der für die NPD ins Rennen gehen wollte, verstarb bereits Ende April im Alter von 79 Jahren. Dennoch wird er auf dem Wahlzettel zu finden sein.

Und so können die Müritzstädter am 25. Mai theoretisch für einen Toten stimmen. Sollte der verstorbene Rentner tatsächlich angekreuzt werden, sind diese Stimmen nicht etwa ungültig. Sie kommen dann der Partei zugute, für die er in die Stadtvertretung einziehen wollte.
In Deutschland gab es in der Vergangenheit immer wieder derartige Fälle, denn zwischen der Bestätigung der Kandidaten und der eigentlichen Wahl vergehen mehrere Wochen.







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