Anzeige
Anzeige

Autos nach illegalem Autorennen in Waren beschlagnahmt

20. Februar 2021

Das war doch mal eine schnelle und konsequente Entscheidung der Staatsanwaltschaft: Nach einem offenbar illegalen Autorennen gestern Abend in Waren hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die beiden beteiligten Autos sofort beschlagnahmen lassen.

Gegen 20:25 Uhr stellten Warens Polizisten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit zwei Autos auf der B 192 in der Strelitzer Straße aus Richtung Stadtzentrum in Fahrtrichtung Neubrandenburg fest. Bereits aus großer Entfernung war zu erkennen, dass der Audi A5 und ein Ford Focus mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit hintereinander in Richtung der entgegenkommenden Beamten fuhren. Nachdem die beiden Fahrzeuge die Polizisten mit geschätzten 100 km/h passierten, bremsten diese stark ab und bogen auf den McDonald’s Parkplatz ab. Auf Höhe der Tankstelle konnten beide Pkw mittels Blaulicht und Stopp-Signal zum Anhalten bewegt und kontrolliert werden.

Aufgrund der Aussagen und der gemachten Beobachtungen wurde gegen die beiden 18- und 19-jährigen Fahranfänger eine Strafanzeige wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens erstattet. In der weiteren Folge wurde durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die sofortige Beschlagnahme der Autos mit Autoschlüsseln sowie auch die Sicherstellung der Führerscheine verfügt.
Bei den deutschen Autofahrern handelte es sich um zwei Männer aus der Region. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.


2 Antworten zu “Autos nach illegalem Autorennen in Waren beschlagnahmt”

  1. Egon sagt:

    Sofort Abschieben!

  2. Ingolf sagt:

    Abschieben? Was soll denn das? Wohin??
    Klare Ansage der Exekutive ist hier gefragt! Das unter anderem in Form von Beschlagnahme der Fahrzeuge, wie sie auch erst mal geschehen ist! Und zwar nicht nur für dreieinhalb Stunden, um dem aufgebrachten Bürger für’s Erste Genüge zu tun.
    Langeweile, gepaart mit maßloser Selbstüberschätzung kann mitunter schwierig werden. Dann sollte man einiges ausbremsen, wie wir es in diesem “Never Ending Lockdown” derzeit alle hautnah erleben dürfen.