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Bogenschützen entdecken jede Menge illegal entsorgten Müll

16. September 2019

Entsetzen am Wochenende bei den Bogenschützen der Warener Schützenzunft: Sie haben sich am Sonntagnachmittag getroffen, um ein Bogensporttunrier vorzubereiten und entdeckten beim Rundgang durch das Turniergelände am Kargower Weg und in der Nähe der Waupack jede Menge Gartenabfälle und Müll.

„Eine Riesen-Sauerei“ wie sie meinen. Alles in allem fanden sie entlang des Weges acht blaue Plastiksäcke, gefüllt mit Gartenabfällen und Müll.

„Gartenabfälle können kompostiert oder auch im städtischen Annahmehof entsorgt werden. Es zeugt nicht gerade von Intelligenz, einfach so blaue Säcke in die Landschaft zu kippen.
Wir werden jetzt auf jeden Fall die Sache aufmerksamer beobachten. Und unsere Mitglieder sind am Abend auch schon mal länger auf dem Schießstandgelände, denn so etwas macht niemand am helligen Tage. Also aufgepasst Umweltsünder, man trifft sich vielleicht mal“, kündigten die verärgerten Bogenschützen an.

 


Eine Antwort zu “Bogenschützen entdecken jede Menge illegal entsorgten Müll”

  1. Simon Simson sagt:

    Und dann, nachdem der Sack fotografiert wurde?

    Ich denke, die Gartenabfälle, direkt an der Straße und schon blau verpackt, hat ein hinreichend motorisierter Bogenschütze (Mot-Bo-Schütze)&Gartenfreund mitgenommen. Im Jahr darauf ist das sein wertvoller Humus. Den Sack, leider kaputt, kann er mit Packband kleben oder über den Haushaltmüll entsorgen. Dann wird er verbrannt oder deponiert (was immer der Entsorger für billig hält). In den „Gelben Sack“ gehört der blaue auf gar keinen Fall! Übrigens: Einen Sack mit einem Sack zu entsorgen – und: blau nicht gelb!

    Natürlich kann das ein sportlich engagierter Schütze auch viel einfacher machen:
    1. Er melde das der Polizei und dem Ordnungsamt.
    2. Die Polizei legt eine Tagebuchnummer, das Ordnungsamt ein Aktenzeichen an.
    3. Die Polizei schickt dem Schützen ein Formular, in dem er das noch mal schriftlich mitteilt und sich als Zeuge zur Verfügung stellt.
    4. Der Schütze fährt mit dem Auto zur Polizei und wirft den Zettel in den Kasten. Das spart die Briefmarke
    5. Die Polizei meldet den Vorfall nach Eingang des Formulars ohne Tagebuchnummer dem Ordnungsamt. Dank Computer wird sogleich das richtige Aktenzeichen dazu gefunden.
    6. Das Ordnungsamt generiert einen Auftrag mit Aktenzeichen, zwei Unterschriften und Dienstsiegel, sofern dafür noch Geld laut genehmigtem Haushalt zur Verfügung steht.
    7. Die Poststelle prüft die Anschrift, klebt die Tüte zu, eine Marke drauf und schickt die Depesche dann per Einschreiben an den Stadtbauhof.
    8. Den in den Händen, wird der Stadtbauhof, je nach Auslastung 2 bis 3 Wochen später mit zwei Mitarbeitern, Handschuhen und einem kleinen Diesel-LKW ausrücken, um den inzwischen weitgehend Humus enthaltenden Sack auf dem Wertstoffhof am anderen Ende der Stadt in einen Container für Sperrmüll umzuladen. Wegen dem blauen Plastik nicht im Grünschnittcontainer, denn: blau nicht grün
    9. Der Container wird, wenn er voll ist, kostenpflichtig durch den Entsorger mit einem 25-Tonner und mindestens 250 PS Dieselmotor abtransportiert und dann verliert sich erst mal die Spur.
    10. Vermutlich wird der Sack irgendwann verbrannt. Der Humus rieselt, vom den Kohlenstoffanteil befreit, in die Asche oder der Sack wird gleich im Ganzen deponiert (was immer der Entsorger … aber das hatte ich schon).

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