
Der Landesbeauftragte Burkhard Bley informiert über den Stand der Bemühungen um einen Ausgleich für die geschädigten Betroffenen von DDR-Zwangsdoping.
In ihrer Studie haben die Historiker Jutta Braun und René Wiese die Gerichtsakten der „Doping-Prozesse“ der 1990er Jahre ausgewertet und beleuchten die Dopingpraxis der DDR aus verschiedener Perspektive neu: Weshalb war Doping trotz staatlicher Planung von Willkür geprägt? Wie und warum radikalisierten sich die Methoden in unberechenbarer Weise? Welche politische Repression war mit der Dopingpraxis verbunden? Wie rechtfertigten die ehemaligen Verantwortungsträger – Funktionäre, Ärzte und Trainer – ihre Handlungsweisen? Wer waren die Mitwisser der Dopingschäden in Sport und Gesellschaft? Wem konnten sich Kinder anvertrauen, denen vom Sportsystem verboten wurde, über die Dopingvergabe mit den Eltern zu sprechen? Wie reagierten Eltern, wenn sie körperliche Schädigungen bei ihren Kindern feststellten?
Buchvorstellung und Gespräch
Mittwoch, 4. Juni 2025, 18.00 Uhr
Kinosaal des Latücht e. V., Große Krauthöferstraße 16, 17033 Neubrandenburg
Eine Veranstaltung des Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern







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