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Bürgerinitiative Alt Gaarz lädt zum Treff unterm Storchennest ein

Die Bürgerinitiative „Freies Feld Alt Gaarz“, die sich gegen die Windkraft-Pläne in ihrer Gemeinde wehrt, lädt am kommenden Sonnabend, 15. November, ab 15 Uhr zu einem Treffen unter dem Storchennest ein.  Alt Gaarz gehört zum Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide und ist Teil der Gemeinde Jabel, die sich seit kurzem anerkannter Tourismusort nennen darf. Die Mitglieder der Bürgerinitiative wenden sich nicht generell gegen Windkraft, sondern gegen den Bau der Räder in diesem sensiblen Gebiet. „Die Zeit drängt. Bis zum 12. Dezember haben wir Bürger Zeit, Einspruch zu erheben gegen den Beschluss des Planungsverbandes, das Windfeld 78 zur Bebauung von Windkraftanlagen freizugeben.  Wir betonen noch einmal, dass wir keine Windkraftgegner, sondern einfache Menschen sind, die ihre kostbare Natur für die Nachgeborenen erhalten möchten Darum kämpfen wir wie David gegen Goliath und laden ein zu diesem Fest der Solidarität ein: Für den Erhalt der Natur. Keine Windkraft zwischen Alt Gaarz und Lütgendorf“, heißt es von der Initiative, die sich über viel Besuch am Sonnabend freuen würde.

13 Gedanken zu „Bürgerinitiative Alt Gaarz lädt zum Treff unterm Storchennest ein“

  1. Lasst euch nicht alles gefallen. Windkraft ja, wo sie hin passt, allerdings ist diese Technik unausgereift, Ideologie soll uns übergestülpt werden und wer an Eindparks offenen Auges vorbei fährt, sieht immer wieder, daß bei gutem Wind viele Anlagen abgestellt sind. Sie drehen sich nicht. Windstrom ist qualitativ minderwertig aufgrund vieler Störfaktoren, die er ins Stromnetz bringt und die nicht mehr abgepuffert werden, wenn sie zu viel werden. Ganz zu schweigen von der fehlenden Rentabilität, den vielen Störfaktoren für die Natur und Umwelt wie z.B. 30 bis 60 Kilogramm Abrieb giftiger Partikel pro Anlage und völlig fehlender Recycling – Möglichkeiten. Bisher werden die Flügel solcher Anlagen einfach im Erdboden verscharrt, wenn sie ausgedient haben oder (Beispiel Slowakei war gerade) ins Ausland verfrachtet. Aber es ist ein Millionengeschäft! Ähnlich verhält es sich immer noch mit PV Großanlagen, ich sehe mir solche gerne an, wenn ich daran vorbei komme und finde es erschreckend, wie viele Modulreihen die nachfolgende Reihe zumindest im unteren Bereich verschatten, was 80 Prozent Einbußen bringen kann und auch sieht man, daß manche so dicht an Wäldern beginnen, daß die Bäume die Sonne nicht auftreffen lassen, ganz zu schweigen von hektarweise Schrott , der in 20 Jahren anfällt, wenn die Anlagen ausgedient haben. Geschäft steht im Vordergrund, gedeckt durch die Aussage von Verantwortlichen: Naturschutz hat keine Bedeutung mehr!

    1. Mein Vorschlag wäre ja die Hausfeuerung verbieten und die Hauskatzen wegsperren!

      Feinstaub:
      Sehr hoch
      1.Industrieprozesse
      2.Straßenverkehr
      3.Hausfeuerungen
      4.Landwirtschaft
      5.Baustellen und Abrissarbeiten
      6.Windkraftanlagen (Verschleiß)
      7.Natürliche Quellen
      Gering

      Vogelsterben Deutschland/Jahr:
      1.Hauskatzen: Zwischen 100–200 Millionen
      2.Fensterschlag: Etwa 100 Millionen
      3.Straßen- und Bahnverkehr: Zwischen 70–80 Millionen
      4.Stromleitungen: Etwa 2 Millionen
      5.Windkraftanlagen: Zwischen 100.000 und 200.000

      1. Falls ich richtig informiert bin muss an intensiven Sonnentagen und Wind der anfallende nicht gebrauchte Strom verkauft werden.Zu welchen Konditionen?

        1. Ja, überschüssig produzierter Strom kann verkauft werden, oder man stoppt das Windrad, beziehungsweise nimmt das Solarfeld vom Netz. Bei Kernkraftwerken ist das nicht so einfach möglich. Auch bei Gaskraftwerken gestaltet sich das schwierig, da Mindestmengen abgenommen werden müssen – andernfalls wird es teurer.

          1. Wenn das Windrad gestoppt ist, verbraucht es trotzdem Strom, z.B. eine Vestas V172(7,2 Megawatt Maximalleistung) verbraucht 55 000 kW
            Bereitschaftsstrom im Jahr, wenn der Durchschnitt aller Abschaltungen genommen wird.Und das ist nur EIN Windrad.

  2. Für mich nicht glaubwürdig.
    Klingt nach: Windkraft, JA aber nicht vor meiner Haustür.
    Sollen die Windkraftfanatiker doch mal die Hände heben, in deren Nachbarschaft kann man dann die Ungetüme bauen und in den Gärten dann den Schrott verbuddeln.

    1. „Für mich nicht glaubwürdig.
      Klingt nach: Windkraft, JA aber nicht vor meiner Haustür.“
      Ja, sehe ich genauso!

      „Sollen die Windkraftfanatiker doch mal die Hände heben, in deren Nachbarschaft kann man dann die Ungetüme bauen und in den Gärten dann den Schrott verbuddeln.“
      Dazu sage ich!
      Sollen die Kernkraftfanatiker doch mal die Hände heben, in deren Nachbarschaft kann man dann die Ungetüme bauen und in den Gärten dann den Schrott verbuddeln.

  3. „Allerdings ist diese Technik unausgereift.“ Stimmt. Denn nach 350.000 Stück weiß man beim intensiven Nachdenken noch lange nicht, ob sie wirklich wirtschaftlich funktionieren.
    „Ideologie soll uns übergestülpt werden und wer an Eindparks offenen Auges vorbei fährt, sieht immer wieder, daß bei gutem Wind viele Anlagen abgestellt sind. Sie drehen sich nicht.“ Stimmt. Manchmal, weil bei Sonne die Solaranlagen oft ausreichen. Die Mühlen werden trotzdem gebaut. Was wissen schon Tausende Kaufleute in den vielen Firmen, die sich damit beschäftigen. Die können nur Plus. Mehr nachdenken würde alles aufklären.
    „Windstrom ist qualitativ minderwertig aufgrund vieler Störfaktoren, die er ins Stromnetz bringt und die nicht mehr abgepuffert werden, wenn sie zu viel werden.“ Stimmt. Er hat zwar auch, so wie er eingespeist wird, exakt 50 Hz Sinus und ist zwangsläufig phasengleich, aber irgendwie doch minderwertig. Merkt jeder an der Steckdose. Er hält nicht lange, ist immer gleich verbraucht und stinkt. Das merkt man nicht beim Nachdenken, aber wenn man bei Sturm in die Löcher riecht.
    „Ganz zu schweigen von der fehlenden Rentabilität, den vielen Störfaktoren für die Natur und Umwelt wie z.B. 30 bis 60 Kilogramm Abrieb giftiger Partikel pro Anlage und völlig fehlender Recycling – Möglichkeiten. Bisher werden die Flügel solcher Anlagen einfach im Erdboden verscharrt, wenn sie ausgedient haben oder (Beispiel Slowakei war gerade) ins Ausland verfrachtet. Aber es ist ein Millionengeschäft!“ Stimmt. Sapperlot, da verdienen Firmen mit dem Abbruch und dem Recycling der Beton- und Stahltürme und der Entsorgung der Laminate,. Die Deppen sind die Betreiber, die das bezahlen wollen und müssen, denn durch Repowering wird der Park zwar noch ergiebiger. Würden die Flügel sich auch mal drehen. Aber die sind festgeschraubt oder festgerostet oder wer weiß. Außerdem wäre es da viel besser, Atommüll zu entsorgen. Dabei geht es im Milliarden. Den Betreibern wird die Rechnung erspart. Die Entsorgung übernimmt der Staat, der Steuerzahler, wenn man denn irgendwann weiß, wie. Bis dahin strahlt er in Zwischelagern mit zunehmender, tödlich wirkender Verseuchung der Umgebung vor sich hin. Viiieel besser, als GFP-Laminat der Flügel in einer Senke zu deponieren oder, wie bereits geübt, Fußgängerbrücken draus zu bauen. Braucht kein Autofahrer.
    „Ähnlich verhält es sich immer noch mit PV Großanlagen, ich sehe mir solche gerne an, wenn ich daran vorbei komme und finde es erschreckend, wie viele Modulreihen die nachfolgende Reihe zumindest im unteren Bereich verschatten, was 80 Prozent Einbußen bringen kann und auch sieht man, daß manche so dicht an Wäldern beginnen, daß die Bäume die Sonne nicht auftreffen lassen, ganz zu schweigen von hektarweise Schrott , der in 20 Jahren anfällt, wenn die Anlagen ausgedient haben.“ Stimmt. Die solche Solarparks projektieren, vergessen einzurechnen, dass sie zeitweise verschattet werden. Das macht zwar jder, der ein Balkonkraftwerk feströdelt, die Profis aber nicht. Wie blöd sind die denn? Es handelt sich im Wesentichen um Aluminium, Glas mit Siliziumschicht (Glas besteht zudem auch teilweise aus Silizium), winzig kleine Mengen anderer Stoffe und etwas Plastikfolie darunter. Letztere ist echt problematisch, könnte den Verpackungsmüll um 0,1% erhöhen. Und die Kabel! Niemand weiß was man mit dem ganzen Kupfer machen soll. Was für eine Sauerei! Die Fläche liefert 15x soviel Energie, als würde sie mit Raps oder Mais bebaut, für Biogasanlagen oder als Dieselbeimischung, wobei dann in einem Verbrennungsmotor noch mal 60% der Energie verloren wird. Das kann kein Argument sein, weil der Strom auch minderwertig sein muss und so richtig froschgrün ist er auch nicht. Dass die Vielzahl von Anlagen europaweit dazu führt, dass die Strommenge sich zum großen Teil ausgleicht, fällt beim im Dunkeln Nachdenklichen niemandem ein. Im Internt Fachbeiträge lesen geht gar nicht. Das kostet keine Elektroenergie
    __________________________________________________________________________________________
    Geschäft steht im Vordergrund, gedeckt durch die Aussage vom Verantwortlichen: Naturschutz hat keine Bedeutung mehr! Stimmt.
    Wer so Nachdenkliches mit möglichst großer Reichweite verbreitet, trägt auch Verantwortung. Wer sonst könnte gemeint sein. Aber dass er dem Naturschutz keine Bedeutung beimisst, damit ist er, denken wir, Teil einer Minderheit. Die ist aber laut.

    1. Auha Simon,
      ich hoffe ja das der „Nachdenklicher“ jetzt mal anfängt nachzudenken!
      100% Zustimmung, danke für die Zeit die Du dir genommen hast!

    2. Wenn nun aber die Simsons dieses Landes noch immer auf dem Fundament des festen Glaubens an ein am tatsächlichen Gemeinwohl interessierten Staatswesen verharren und warten, dass all ihre Wünsche (und seien sie auch noch so berechtigt) zum Schutz der Welt „von oben“ verwirklicht würden, obgleich doch angesichts der gewachsenen Reichtümer zwar längst all dies sich im Handumdrehen verwirklichen ließe, so kann hier nur vermutet werden, dass deren Blick nur allzu geschickt abgelenkt wurde vom weltweit etablierten Räubertum der Wenigen, die, sich auf nur gekaufte Macht stützend, auch ihnen alsbald die letzte Münze aus der Tasche zu nehmen längst sich auf den Weg gemacht haben. Und wer da tatsächlich meint, dank des Studiums wohlmeinender Internet-Fachbeiträge, die natürlich immer nur Pro und Contra für jeden Sachverhalt präsentieren, um jeden Konsens innerhalb der gesamten Bevölkerung im Interesse einer fortdauernden Spaltung aufrecht zu erhalten, nun im falschen Leben schlussendlich doch noch das richtige vermittels seiner Zustimmung oder stillschweigenden Hinnahme der Umgestaltung der ihn umgebenden Kulturlandschaft mitgestalten zu können, der mag womöglich selten den Blick gen Himmel gerichtet haben, wo nahezu täglich der donnernde Fliegertraum aller zum Instrument der Macht getrimmten olivgrünen Stiefelträger sämtliche Klimawünsche mit Kerosinmassen im Handumdrehen ins Gegenteil verkehrt. Und er mag vergessen haben, dass bei allem was heute als gut und schön und erstrebenswert gilt und über den Äther und die Magazine läuft, die uralte Triebfeder für alles politisch aufs Schild gehobene auf dem Fundament der Gier die Maximierung der Gewinne bleibt, für die seine Duldung erwünscht, sein Wohlergehen selbst aber zugunsten der wenigen, die auf gebirgsgleichen Geldbergen bereits Platz genommen haben völlig unerheblich bleibt.

  4. Matthias, danke für Ihre Ergänzungen in Richtung Politik. Einen Widerspruch sehe ich nicht. Ich habe mich aber, zugegeben, eher satirisch, als trocken fundiert geäußert. Einfach weil es mir mehr Spaß machte, angesichts dieser Art Kommentare, die es nicht nur zu diesem Blog gibt. Wissenschaftspublikationen zu finden, ist nicht so leicht. Sie werden durch bei bezahlt-vordere Listenplätze und danach durch das klickstarke Medienrauschen auf hinterste Plätze in den Suchergebnissen gedrängt, oft so ab Seite 100 oder 1000. Viele findet man leider nur, wenn man die URL exakt eingibt. Hilfreich, wenn man weiß, wie man suchen muss. Wir sollten schon bemühen, nicht nur das Gedöns von Parteiorganen oder mehr oder weniger unabhängigker Presse, die auf Werbeeinnahmen und Reichweite angewiesen ist. Leider sind diese Texte selten kostenlos. Ich muss und kann nicht zu jedem gefühls- oder interessengesteuerten Gewäsch extra recherchieren. Aber Matthias, glauben Sie mir: Je mehr man lernt, je leichter fällt es einem, Evidenz zu erkennen. Das ist logisch. Ein Esel kann zwar begreifen, ob der linke oder rechte Heuhaufen besser riecht, aber warum, nicht. Hier findet man evidente Beiträge nicht. Das ist nicht der Anspruch von WSM und auch nicht in meinem Geschreibse . E ist nur ein, wenn auch viel zu kleines Gegengewicht zum, dank der Aufregung draum längst übermächtigen Gedröhne aus falsch eingeordneten, zusammenhangslosen Versatzstücken, „Alternativfakten“ Übrigens: Der Abtrag an Kunsstoff von den Propellerflügeln der Windräder ist so hoch angesetzt, dass sich diese in kürzester Zeit ganz aufgelöst haben müssen. Auch eine Lösung des Problems. erspart die Entsorgung. Der Reifenabrieb und Farbabrieb ist zwar umetliche Größenordnungen größer, aber aua, pssst. Interessenkonflikt 😏!

  5. @Schauli
    „Wenn das Windrad gestoppt ist, verbraucht es trotzdem Strom, z.B. eine Vestas V172(7,2 Megawatt Maximalleistung) verbraucht 55 000 kW“
    Ich habe mich auf das mögliche Abstellen der Anlagen bezogen, nicht auf deren Stromverbrauch.
    Wenn man über das Abstellen von Windkraftanlagen spricht, wirkt die Zahl von rund 55.000 kWh Bereitschaftsstrom pro Jahr zunächst groß. Doch im Verhältnis zur tatsächlichen Jahresproduktion einer Vestas V172-7.2 MW, die zwischen 20 und 30 Millionen kWh liegt, schrumpft dieser Wert auf einen Bruchteil. Der Bereitschaftsverbrauch macht weniger als ein halbes Prozent der Jahresproduktion aus und ist damit kaum mehr als eine Randnotiz.
    Die Kosten für diesen Strombedarf lassen sich leicht ausgleichen, indem man im Zweifel eine einzige Anlage weniger abstellt oder zwei oder drei, je nach Größe des Parks. So bleibt die Gesamtbilanz stabil und es wird deutlich, dass der Bereitschaftsstrom im Stillstand kein ernsthaftes Problem darstellt, sondern nur dann groß wirkt, wenn man ihn isoliert betrachtet.

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