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Drese rät zur Corona-Auffrischimpfung im Herbst  

27. September 2022

Mit Verweis auf den jüngsten Beschluss der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfiehlt MV-Gesundheitsministerin Stefanie Drese allen Personen ab 12 Jahren eine COVID-19- Auffrischimpfung (3. Impfung) vorzugsweise mit einem Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoff. Die Booster-Impfung sollte im Regelfall 6 Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung (2. Impfung) oder durchgemachter Infektion erfolgen. „Primäres Ziel der Corona-Impfung ist weiterhin die Verhinderung schwerer COVID-19-Verläufe“, betonte Drese. Die Ministerin verwies zudem darauf, dass durch das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes auch rechtlich eine Änderung bei der Definition eines vollständigen Impfschutzes vollzogen werde. Danach liegt ab dem 1. Oktober 2022 ein vollständiger Impfschutz nur vor:

  • nach drei Einzelimpfungen (die letzte Einzelimpfung muss mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein),
  • nach zwei Einzelimpfungen:PLUS positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung ODER
  • PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion vor der zweiten Impfung ODER
  • PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion nach der zweiten Impfung; seit der Testung müssen 28 Tage vergangen sein

Drese: „Für viele Menschen ist darüber hinaus eine weitere Auffrischimpfung (4. Impfung) empfehlenswert. So sollten sich Personen ab 60 Jahren, mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung, Bewohnende in Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe sowie Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen sich vorzugsweise mit einem Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoff im Abstand von 6 Monaten zum letzten immunologischen Ereignis (Impfung oder SARS-CoV-2-Infektion) eine 2. Booster-Impfung verabreichen lassen.“

Bei besonders gefährdeten Personen (z.B. Hochbetagte, Personen mit Immundefizienz) kann es nach Ansicht der STIKO sinnvoll sein – abhängig von den bisherigen Antigenkontakten (Impfungen und Infektionen) – nach dem 4. Ereignis (z.B. 2. Auffrischimpfung) noch eine weitere (d.h. eine 5.) Impfstoffdosis zu verabreichen. Auch hierfür gilt der 6-Monatsabstand zur letzten Impfung oder Infektion. Die Indikation sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und des individuellen Erkrankungsrisikos mit ärztlicher Beratung getroffen werden.

Auch gesunden Personen unter 60 Jahren mit drei immunologischen Ereignissen (Impfung oder Infektion) rät Drese mit dem Hausarzt bzw. der Hausärztin zu besprechen, ob eine 2. Auffrischimpfung sinnvoll ist. „Vor allem, wenn die letzte Impfung schon viele Monate zurückliegt, kann das eine wichtige Schutzmaßnahme für den kommenden Herbst und Winter sein“, so Drese.

Generell gilt, in den Arztpraxen und den Impfstützpunkten steht genügend Impfstoff für alle bereit. Eine aktuelle Übersicht zu den Sonderimpfaktionen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten gibt es unter www.mv-corona.de/impfaktion.


5 Antworten zu “Drese rät zur Corona-Auffrischimpfung im Herbst  ”

  1. Sina sagt:

    War ein biologischer Wahnsinn „nach drei Einzelimpfungen (die letzte Einzelimpfung muss mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein),
    nach zwei Einzelimpfungen:PLUS positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung ODER
    PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion vor der zweiten Impfung ODER
    PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion nach der zweiten Impfung; seit der Testung müssen 28 Tage vergangen sein“……. Das nennt sich vollständige Vergiftung des Körpers, inklusive Zerstörung des Immunsystems. Myokarditis, Thrombosen, Gelenkschmerzen, Hirnthrombosen u.a., alles nur leichte Nebenwirkungen…….Wobei bis zum heutigen Tag, immer noch kein Coronavirus sichtbar nachgewiesen wurde. 1,5 Mill € warten immer noch auf Denjenigen, der den Virus sichtbar nachweist. Warum holt sich Niemand die 1,5 Mill€?….

  2. Stefan sagt:

    Generell sind Viren etwas zu klein, denn sie befinden sich im Nanometer-Bereich.
    Optische Mikroskope sind für den Mikrometer-Bereich geschaffen, aber es gibt mittlerweile Sensoren, welche mittles Ausnutzung eines physikalischen Effekts, den Nanometer-Bereich sichtbar machen.

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/NRZ/EM/Aufnahmen/EM_Tab_SARS.html

    Hier finden Sie die gesuchte Aufnahme.

    Die Ausführung zu den „leichten Nebenwirkungen“, und ich frage mich gerade ernsthaft was dann die schweren sein sollen, erinnert mich an einen Kommentar vom vergangenen Sonntag, welcher auf dem Telegram-Kanal von Menschlich-Stark-Miteinander erschienen ist. Auslöser war ein verlinkter Beitrag, dass Biontech an einem mRNA-basierten Wirkstoff für die Krebstherapie, in diesem Fall Hodenkrebs, arbeitet.
    Es ist schon länger bekannt, dass die Krebsforschung, durch die bereitgestellten Forschungsgelder in der mRNA-Forschung, einen enormen Schritt gemacht hat und auch viele andere Krankheiten, wie zum Bespiel Multiple Sklerose, in wenigen Jahren therapier- und eventuell heilbar, sein werden.

    Im besagten Kommentar hieß es nun:
    „Ja, es wird noch skurriler! Jetzt planen sie schon Mittel gegen die von ihnen selbst kreierten Impffolgen, die dann auch noch auf demselben desaströsen Verfahren beruhen.“

    Glücklicherweise ist im Dezember eine, wenn auch nicht unumstrittene, Fußballweltmeisterschaft.
    Vielleicht können wir dann alle für ein paar Wochen den weißen Kittel in den Schrank hängen und unsere Bundestrainer-Outfits überziehen.

  3. Müritz er T sagt:

    Ganz simpel gesagt, es reicht. Nicht noch mal, beneide alle die ungeimpft sind und nicht mit den Nebenwirkungen leben müssen.
    Auf die Rattenfänger Fälle ich nicht noch mal rein.

  4. Sina sagt:

    wo ist mein anderer Artikel? Wird hier auch zensiert?