
Die Gesamtzahl der Studierenden, die ein Lehramt an allgemeinbildenden Schulen anstreben, ist im Wintersemester 2020/21 erstmals seit 2012 nicht weiter zurückgegangen, sondern hat sich mit einem Plus von 127 Studierenden gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent auf 4 498 erhöht.
Ein Lehramtsstudium besteht in der Regel aus einer Kombination von zwei oder drei Fächern der Lehrbefähigung. Als erstes Studienfach für ein Lehramt an Regionalen Schulen und Gymnasien wurden am häufigsten die klassischen Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch und Geschichte gewählt. Lehramtsstudierende für Gymnasium kombinierten zudem gerne Mathematik mit weiteren Studienfächern.
583 Studierende (2019: 559) bestanden im Jahr 2020 eine Lehramtsprüfung. Den größten Anteil an den erfolgreichen Abschlüssen hatte mit 44,4 das Lehramt an Gymnasien, in dem 259 Absolventen ihr Studium beendeten. An zweiter Stelle kam das Lehramt an Grundschulen (25,0 Prozent), gefolgt von zukünftigen Lehrern an Regionalen Schulen (16,6 Prozent) und Sonderpädagogen (13,5 Prozent). Fast 75 Prozent der Lehramtsabsolventen bestanden 2020 das Studium mit der Gesamtnote „gut“ und 14,1 Prozent sogar mit dem Prädikat „sehr gut“.
11 686 Lehrkräfte allgemeinbildender Schulen unterrichteten im Jahr 2020 insgesamt 153 569 Schüler. Gegenüber dem vorherigen Schuljahr blieb die Zahl der Lehrer nahezu konstant. Der Anteil jüngerer Lehrkräfte nimmt seit Jahren zu, wenn auch auf niedrigem Niveau. 1 775 Lehrkräfte waren im zurückliegenden Schuljahr jünger als 35 Jahre. Das entspricht einem Anteil von 15,2 Prozent gegenüber 14,5 Prozent im Jahr 2019 und 11,1 Prozent in 2015. Die Altersgruppe der ab 50-jährigen Lehrer an allgemeinbildenden Schulen machte 2020 rund 58,6 Prozent aus, im Schuljahr zuvor waren es 60,2 Prozent. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte verringerte sich von 49,1 in 2019 auf derzeit 48,8 Jahre.







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