
„Der neue Schulcampus in Zarrentin ist ein Vorzeigeprojekt für moderne Bildungseinrichtungen und wird auch überregional Beachtung finden. Unter einem Dach finden sich hier eine Grundschule mit Hort, eine Regionale Schule, eine hochmoderne Zweifeldersporthalle, sowie eine Mensa. Hinzu kommen außerdem die großzügigen Sport- und Außenanlagen. Schon auf den ersten Blick fällt das Konzept des Neubaus auf mit seinen hellen und vielseitig nutzbaren Räumen. Im Vordergrund stand eine optimale Lernatmosphäre für die nächsten Generationen an Schülern“, so Minister Till Backhaus.

Minister Backhaus betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Der Neubau ist eine immense Investition in die ganze Region und steigert die Attraktivität Zarrentins und darüber hinaus. Wo es gute Angebote für Kinder gibt, da schlagen insbesondere junge Familien Wurzeln – mehr noch in so einer tollen naturräumlichen Umgebung. Der Ausbau der Kinderbetreuung und der Bildungsinfrastruktur sind für uns daher seit Jahren zentrale Eckpfeiler für die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume. An dem Projekt sind zudem viele Unternehmen aus der Region beteiligt, deren Beschäftigte wahrscheinlich auch Kinder an dieser Schule haben werden“, so Backhaus abschließend.
Anmerkung: Da darf man dann schon mal vorsichtig fragen, warum eine so kleine Stadt einen so tollen Campus mit Millionen-Fördermitteln und Millionen eigenem Geld auf die Reihe bekommt, und Waren auf eine Sanierung während des laufenden Schulbetriebes setzt und bis heute noch nicht einmal einen Planer für das Vorhaben gefunden hat.
Vielleicht liegt’s an Bürgermeister Klaus Draeger, der einfach auf Zack ist, seinen Stadtvertretern, die auch mitziehen und nicht blockieren, oder auch an emsigen Landtagsabgeordneten, die sich in Schwerin für ihre Stadt stark gemacht haben. All das scheint Waren leider zu fehlen.
Fotos: Stadt Zarrentin








Mann, das ist eine Sache! Würde mich nicht wundern, wenn paar so kleine Orte sich sich auch ’ne Schwimmhalle hinstellen, während „unsere“ Leute bequem davon ausgehen, dass in Mecklenburg sowieso alles 50 Jahre später passiert. Herr Bürgermeister, in 50 Jahren brauche ich keine Schwimmhalle mehr!
Jedenfalls ist das ein guter Beitrag und zeigt, was bei einigem Engagement so alles möglich ist. In so eine Schule schickt man seine Kinder gern. Eine Sanierung während des Schulbetriebs wie in Waren ist eine Zumutung.
Wäre es eine Hafenschule , dann würde ein Schulneubau in Waren problemlos realisiert werden 😀