
Zum ersten Mal gab’s in Waren gestern die „Müritzer Thekennacht“ – nach dem erfolgreichen Start garantiert nicht zum letzten Mal. Sechs Comedians – sehr unterschiedliche Typen – haben das Publikum abwechselnd unterhalten.
Während die Gäste das Lokal nicht wechseln mussten, „wanderten“ die Künstler von Restaurant zu Restaurant. Für sie eine große Herausforderung, schließlich musste sie immer wieder bei Null starten, um ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen. Das gelang dem einen mehr, dem anderen nicht ganz so leicht.

Die Thekennacht ist übrigens keine neue Erfindung, sondern eine beliebte Veranstaltungsreihe, die schon viele Jahre in Schwerin sehr erfolgreich läuft und jetzt von den Veranstaltern „“KORL Event“ sowie Olaf Gaulke an die Müritz geholt wurde. In Schwerin sind die Eintrittskarten inzwischen – wie Bauer Korl es ausdrückt – Bückware. Ossis, wissen was damit gemeint ist…
Apropos Ossis, dieses Thema griffen gleich mehrere Comedians auf: Jochen Fahr als Volkspolizist verteilte nicht nur Schlagersüßtafel-Schokolade, sondern brachte die „Genossen“ streng auf Linie. Und Michael Ruschke überzeugte als wiederauferstandener Erich Honecker genauso wie als MV-Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Ach ja, und als Hausmeister, oh, Pardon, als Facility-Manager, wie es heute heißt.
Eindeutige Publikumslieblinge waren aber zwei Lokalprotagonisten: „Bauer Korl“ und „Taxi Heidi“. Sie sorgten für viele tränende Augen, schmerzende Lachmuskeln und ernteten tosenden Beifall. Kein Wunder, bei dem Einstieg, den beispielsweise Bauer Korl wählte: „Der einzig Vernünftige, der in Europa übrig geblieben ist, das ist der Mecklenburger.“ Peng. Alle anderen, so der gut gebuchte Alleinunterhalter, haben eh nicht alle Latten am Zaun.

Der Termin für die nächste „Müritzer Thekennacht“ steht übrigens schon fest: Der 2. März 2019. Viele, die gestern Abend die Premiere erlebten, haben sich gleich mal Karten für das kommende Jahr gesichert.
Wir schließen mit einer Weisheit von Michael Ruschke, die aktueller nicht sein kann: „Die Warener in ihrem Lauf halten weder Merkel noch die GroKo auf!“













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