
Letztlich gaben die Monteure nach: Die Brückeninstandhaltungsarbeiten wurden am Mittwoch abgebrochen. Vorher lief aber noch ein Versuch, um zu schauen, ob die Öffnung noch funktioniert. Und sie klappte. So wurde die halbseitige Sperrung der B110 aufgehoben und auch der Schiffsweg wieder freigegeben.
Nun sollen Fachleute befragt werden, wie man das Problem lösen, den Bolzen herausholen kann, ohne die Brücke zu beschädigen. Dann muss nochmal gesperrt werden. Für die turnusmäßige Auswechslung der Verschleißteile an der Brücke stehen 237 000 Euro zur Verfügung.
Experten raten in solche Fällen dazu, kältere Temperaturen abzuwarten, denn auch Stahl dehnt sich aus und zieht sich zusammen. Hilft das nichts, bliebe am Ende nur rohe Gewalt per Schweißbrenner, was aber ungewollte „Nebenwirkungen“ haben könnte.








Schmiernippel wären nicht schlecht gewesen
Wahrscheinlich hat sich der Bolzen abgenutzt, sodass er wie eine Kurbel aussieht. Dann sitzt er nicht mehr mittig und dann hilft auch Gewalt nicht, ohne zu riskieren, dass die Konstruktion woanders nachgibt. Sofern es kein harte Spezialstahl ist, kann man ihn absägen und die Reste ausbohren oder gleich den ganzen Bolzen ausbohren. Dazu muss eine Halterung her, die die große Bohrmaschine hält. Mit dem Schweißbrenner geht es sicher schnell, aber da man da nicht richtig herankommt, wird wohl das Auge für den Bolzen beschädigt. Das wäre das Letzte. Man muss nicht immer schnell nach der primitivsten Lösung greifen, die auf jeden Fall über den Tag hilft, zumal, wenn die Kosten jemand Anderes trägt, wir. Mal sehen ;-)
Gibt’s für sowas nicht WD40? ;-)