
Im Fall der 69-jährigen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, erfolgte die Kontaktaufnahme über ein soziales Netzwerk (TikTok). Hier gab sich der bislang unbekannte Tatverdächtige als angeblicher Arzt aus, der finanzielle Hilfe benötige, um aus einem Kriegsgebiet ausreisen zu können. Im Zeitraum von Mitte April bis Ende Mai soll die Geschädigte Kontakt mit dem Tatverdächtigen gehabt haben. Dabei überwies Sie mehrfach Geldbeträge an verschiedene ausländische Konten. Durch ihre Bank wurde die Frau schließlich auf den Verdacht des Betruges aufmerksam gemacht. Insgesamt entstand der 69-Jährigen dabei ein finanzieller Schaden von über 10.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.
Grundsätzlich rät die Polizei, keinem Menschen, den man nicht persönlich kennengelernt oder gesehen hat, Geld zu überweisen oder auf sonstige Forderungen einzugehen. Gerade im Internet nutzen Betrüger die Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen aus. „Sollte von Ihnen online Geld gefordert werden, bleiben Sie misstrauisch und hinterfragen die Forderung kritisch. Vertrauen Sie sich Familienangehörigen oder Freunden an und wenden Sie sich im Zweifel an die Polizei. Sollten Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, empfehlen wir alle Chatverläufe, E-Mails und dergleichen zu sichern und Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten“, rät die Polizei.
Ausführliche Informationen zum Thema unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/











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