
Laut Anklage soll sie den Jungen aus der Wohnung seiner Mutter gelockt, ihn zu jenem Tümpel gefahren und ihn erstochen haben. Später versuchte sie demnach, den toten Jungen anzuzünden, um Spuren zu verwischen
Die Beschuldigte äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen, so das von einem langen Indizienprozess auszugehen ist. Bislang sind 16 weitere Verhandlungstage angesetzt. Der Anwalt der 30-Jährigen hatte zwischenzeitlich erfolglos versucht, dass die Frau aus der Untersuchungshaft entlassen wird. Er verwies darauf, dass es in der Ermittlungsakte keine „handfesten Beweise“ gebe. Beispielsweise sei die Tatwaffe nicht gefunden worden.
Die Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben über 1.000 Spuren und Indizien ausgewertet, mehr als 60 Zeugen befragt und schließlich die Schuldfrage mit „Ja“ beantwortet.






