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Gewerkschaft: Bauarbeiter an der Seenplatte sollten „Lohn-Check“ machen

Deutlich dickere Lohntüte für Bauarbeiter: Wer im Kreis Mecklenburgische Seenplatte auf dem Bau arbeitet, soll einen genauen Blick auf seine aktuelle Lohnabrechnung werfen. Das rät die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Der Lohn-Check lohnt sich. Denn der Tariflohn für Fachkräfte ist im April um gut 1,30 Euro pro Stunde gestiegen.

Damit müssen vom Beton- und Straßenbauer über den Maurer und Kranführer bis zur Bürokraft ab jetzt bei jedem, der einen Vollzeitjob hat, knapp 227 Euro pro Monat mehr auf dem Lohnkonto sein“, sagt Wolfgang Ehlert von der IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern.

Der aktuelle Stundenlohn für eine Fachkraft liege nun bei 26,05 Euro. „Das Entscheidende dabei ist: Auf dem Bau im Kreis Mecklenburgische Seenplatte wird jetzt genauso viel verdient wie im Westen – endlich. Die Lohnmauer ist weg“, sagt Wolfgang Ehlert. Insgesamt arbeiten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nach Angaben der IG BAU rund 3.620 Beschäftigte in 292 Baubetrieben. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

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