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Rücksicht auf die Natur: Tipps für entspannten Nationalparkbesuch

Mit dem bevorstehenden Pfingstwochenende und den Ferien zieht es wieder viele Menschen in den Müritz-Nationalpark. Besonders jetzt, wo viele Tiere Nachwuchs haben, Vögel brüten oder ihre Jungen großziehen, ist umsichtiges Verhalten im Park besonders wichtig. Ob geführte Radtour zu den schönsten Orten des Nationalparks, Kanutour zu den Seeadlern oder die beliebte Greifvogelführung mit Rangern – in den kommenden Tagen erwartet Besucher ein vielfältiges Angebot an der Müritz. Auch auf eigene Faust lässt sich die Natur hervorragend entdecken, vorausgesetzt, die geltenden Regeln werden beachtet.  Feuer im Wald ist grundsätzlich verboten und das Wegegebot schützt Tiere und sensible Lebensräume vor unnötigen Beunruhigungen. Parken ist nur auf ausgewiesenen Parkflächen erlaubt – über 75 Prozent aller Ordnungswidrigkeiten im Nationalpark gehen auf Falschparker zurück.

Camping- und Caravanstellplätze sind insbesondere an Feiertagen und in den Ferien stark gefragt. Wildes Campen, zum Beispiel auf Parkplätzen, Waldwegen oder Wiesen, ist im Nationalpark nicht erlaubt und wird mit einem Ordnungsgeld geahndet. Das mussten auch die Wildcamper am Specker Hofsee feststellen, die dort ihre Zelte aufgeschlagen hatten und von einer Rangerin auf Gebietskontrolle entdeckt wurden.

„In einem Nationalpark hat die Natur nun mal Vorrang. Nur wenn die Tier- und Pflanzenwelt möglichst wenig gestört wird, kann sie sich frei entwickeln und ist für uns alle auf den bestehenden Wegen, Aussichtsplattformen und Stegen in ihrer Einzigartigkeit auch tagsüber erlebbar. Gerade in der Nacht wirken Störungen besonders massiv – egal ob durch Lärm, Licht oder Geruch. Daher ist das Übernachten im Nationalpark untersagt – bei allem Verständnis für wilde Romantik.

Es muss aber niemand wirklich verzichten, da es genügend schöne, offizielle Camping- und Caravanplätze im oder am Nationalpark gibt, die durchaus romantisch an Seeufern liegen und ein einzigartiges Naturerlebnis unter freiem Himmel ermöglichen. Wildcampen, am besten noch mit Feuer, Müllansammlungen und weiteren Hinterlassenschaften, sind keine Alternative“ erklärt Amtsleiter Ulf Zimmermann.

Wer seinen Besuch also gut plant, respektvoll mit der Natur umgeht und auf ausgewiesenen Plätzen übernachtet, kann die Schönheit des Müritz-Nationalparks ungestört genießen – und schützt gleichzeitig die Tiere in ihrer sensiblen Aufzuchtzeit.

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