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Gutachten: Fahrer des Unfall-Lkw hatte Betäubungsmittel intus

15. Mai 2019

Der schreckliche Unfall auf der Autobahn 24 bei Wittenburg, bei dem am 8. März kurz nach Mitternacht drei Menschen – darunter zwei aus der Müritz-Region – starben, beschäftigt weiter die Ermittler. Nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ wird derzeit untersucht, inwieweit der Einfluss von Betäubungsmitteln dazu führte, dass der Fahrer des mit Schweinen beladenen Lkw damals ins Schleudern geriet, in die Mittelleitplanke krachte und umstürzte. Das hat die lange erwartete Analyse der Blutprobe des 38 Jahre alten Lkw-Fahrers jetzt ergeben. Zuvor hatte schon ein Drogenvortest der Polizei „angeschlagen“ und den Verdacht aufkommen lassen.

Das besonders Tragische damals: In den liegenden Viehtransporter fuhr ein weiterer Lastwagen, der aus dem Kreis Mecklenburgische Seenplatte kam. Der 64 Jahre alte Fahrer kam ums Leben.

In die Trümmer dieser beiden Lastwagen fuhr bei Dunkelheit auch ein nachfolgendes Auto aus der Müritz-Region, in dem drei Insassen waren. Der Fahrer und die Beifahrerin starben, eine 53 Jahre alte Mitfahrerin kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Das Alter der Getöteten aus dem Pkw gab die Polizei mit 26 und 36 Jahren an.

In die Unfallstelle fuhr dann noch ein weiteres Auto, dessen Fahrer ebenfalls verletzt wurde. Die Unfallstelle auf der Autobahn in Richtung Berlin glich einem Trümmerfeld und musste fast eine ganzen Tag lang gesperrt bleiben.

Gegen den 38-Jährigen wird wegen Verdachts der Verkehrsgefährdung und der fahrlässigen Tötung ermittelt. Es muss aber noch überprüft werden, ob die Drogen die Hauptursache für den Unfall waren. Der beschuldigte Fahrer, der unverletzt geblieben war, hatte angegeben, dass eine starke Sturmböe ihn und sein Fahrzeug so beeinflusst hatten, dass der Lkw schließlich umstürzte. Ein Teil der gefundenen Spuren soll allerdings dagegen sprechen.

Foto: Nonstopnews Müritz


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