
„Die Zahlen belegen, dass der Bedarf an finanzieller Unterstützung für nicht-leitungsgebundene Brennstoffe hoch ist und es die richtige Entscheidung war, mit der Einführung von Strom- und Gaspreisbremse zum Jahreswechsel 22/23 auch Verbraucher mit anderen Heizarten zu entlasten. Dass der Bund hierfür insgesamt 1,8 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds zur Verfügung gestellt hat, ist maßgeblich der Initiative von Mecklenburg-Vorpommern zu verdanken. Wir haben das Programm gefordert und durchgesetzt“, so der zuständige Minister Till Backhaus.
Die ländlichen Räume nehmen rund 90 Prozent der MV-Landesfläche ein. Gerade hier sind Ölheizungen weit verbreitet, weil sie nicht auf ein bestehendes Leitungsnetz angewiesen sind. Auch wenn der Einbau von neuen Ölheizungen gemäß Klimaschutzpaket der Bundesregierung ab 2026 nicht mehr erlaubt werden, sei es Backhaus ein Anliegen gewesen, die Menschen im ländlichen Raum in ihrer Lebensrealität abzuholen und ihnen angesichts der explodierenden Energiepreise kurzfristig Entlastung zu bieten.
Auch wenn das Antragsverfahren bundesweit nicht so schnell an den Start gegangen sei, wie gewünscht, hätten die Länder den Druck auf den Bund kontinuierlich aufrecht erhalten und dafür gesorgt, dass das Hilfeprogramm am Ende zu einem guten Ergebnis geführt werden konnte.“
Siehe auch: https://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/online-portal-fuer-private-haushalte-von-haertefallhilfen/











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