

Im Jahr 1984 – also vor nunmehr 40 Jahren – schrieben die ersten beiden Kinder aus Sachsen und Berlin an den Weihnachtsmann nach Himmelpfort. Die damalige Postmitarbeiterin konnte diese Briefe nicht zustellen, wollte sie aber auch nicht mit dem Vermerk “Empfänger unbekannt” zurückschicken. Deshalb antwortete sie den Kindern selbst. Das sprach sich offensichtlich herum, denn die Anzahl der Wunschzettel nahm Jahr für Jahr zu. Die Postmitarbeiter vor Ort konnten die Mengen irgendwann nicht mehr selbst bewältigen. Deshalb engagierte die Deutsche Post 1995 erstmals zwei „Weihnachtsmannhelfer” und beschäftigt inzwischen 20 Weihnachtsengel, die den bärtigen Alten beim Beantworten der Briefe unterstützen. Nach der Anzahl der Briefe ist die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort mittlerweile die größte in Deutschland: Im vergangenen Jahr trafen bis Heiligabend über 300.000 Wunschzettel aus 60 Ländern ein.

Die Kinder sollten ihre Wunschzettel bis zum zweiten Advent (8. Dezember 2024) abschicken, damit die Antwort noch rechtzeitig bis Heiligabend auf den Weg gebracht werden kann. Ganz wichtig ist, dass jedes Kind den korrekten und vollständigen Absender auf den Brief schreibt, damit der Weihnachtsmann ihnen antworten kann. In diesem Jahr tragen alle Antwortbriefe den begehrten Himmelpforter Weihnachtsmann-Sonderstempel mit dem Jubiläums-Schriftzug „40 Jahre“.
Der Weihnachtsmann wird an den Wochenenden bis Heiligabend und auch am 23. Dezember 2024 jeweils von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr mit einigen Weihnachtsengeln in der Weihnachtspostfiliale (Weihnachtsmannhaus, Klosterstraße 23) sitzen. Vom Podest vor dem Weihnachtshaus aus können kleine und große Besucher jederzeit einen Blick in das Innere der weihnachtlich geschmückten Weihnachtspostfiliale werfen.
Fotos: ©Deutsche Post/Jens Schlüter










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