
Deutschlandweit sind 53 Prozent der Teenager in dieser Altersgruppe geimpft, hierzulande sind es 72 Prozent.
Eine Infektion mit HPV verläuft meist unbemerkt, verursacht selten Beschwerden und heilt von selbst aus. Etwa zehn Prozent der Betroffenen bleiben jedoch dauerhaft infiziert und können Tumore entwickeln. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes erkranken in Deutschland jährlich 4.600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 1.600 von ihnen sterben daran. Ein Großteil aller Gebärmutterhalstumore lassen sich auf HPV zurückführen.
Bis zu 2.300 Männer erkranken zudem jedes Jahr an HPV-bedingtem Krebs im Anal-, Penis- oder Mundrachenbereich. „Die HPV-Impfung ist eine sehr wirksame und auch äußerst sichere Präventionsmaßnahme gegen mehrere dieser Krebstypen. Akteure im Gesundheitswesen wie Ärzte, Gesundheitsämter und Krankenkassen, aber auch die Politik sollten zielgerichtet über diese Impfung aufklären, um so wirksam Leben zu schützen“, mahnt Henning Kutzbach.
Die HPV-Impfung wird von der Ständigen Impfkommission für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Impfung bis zum 18. Lebensjahr. Weitere Informationen über humane Papillomaviren unter: www.barmer.de/s000099.








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