
Wichtiger als die Einführung eines möglicherweise bürokratieintensiven neuen Ansatzes sei, dass die – durchaus schon vorhandenen und durchdachten Konzepte, die es bereits gibt – auch tatsächlich umgesetzt würden und die Landespolitik die Umsetzung auch durchsetze. Konkret verweisen die IHKs in MV dabei auf das Zukunftsbündnis Mecklenburg-Vorpommern „Landeskonzept für den Übergang von der Schule in den Beruf“. Klaus-Jürgen Strupp: „Unserer Erfahrung nach fällt Jugendlichen eher die Suche nach Praktikumsbetrieben schwer. So hören wir IHKs es immer wieder von Lehrkräften, wenn wir mit unseren IHK-Ausbildungsbotschaftern den Berufsorientierungsunterricht unterstützen. Eine kleine Praktikumsvergütung könnte bei dem einen oder anderen Jugendlichen vielleicht den Anreiz erhöhen, in den Ferien ein wenig in die Arbeitswelt zu schnuppern. Die IHKs in MV sehen bei der derzeit angedachten Variante jedoch die Gefahr eines hohen Verwaltungsaufwands für die Beantragung und Genehmigung von 120 Euro Praktikumsgeld.“
Wenn eine Förderung für Praktikanten allerdings komme, dann müsse sie selbstverständlich für alle Ausbildungsbetriebe gelten und nicht allein fürs Handwerk. Denn in allen Branchen werde händeringend nach Auszubildenden gesucht.
Die IHK-Lehrstellenbörse zeigen neben freien Lehrstellen auch Praktikumsplätze an: https://www.ihk-lehrstellenboerse.de/







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