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Immer mehr Stand-up-Paddler auf den Seen der Region unterwegs

29. August 2020

Auch wenn’s die Woche etwas kühler war – die Stand-up-Paddler haben sich davon nicht beeindrucken lassen und waren weiterhin unterwegs. Diese Trendsportart wird offenbar immer beliebter und beschäftigt nicht erst seit dieser Saison auch die Wasserschutzpolizisten. Immer öfter müssen die Paddler nämlich mit ihren Brettern aus viel befahrenen Gewässern geholt werden, weil sie in gefährliche Situationen geraten sind. Sie sind in den Fahrrinnen unterwegs oder behindern Fahrgastschiffe zum Beispiel beim An- oder Ablegen, so die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern.

In den vergangenen Wochen kam es beispielsweise im Bereich der Einfahrt des Warener Hafens immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil Stand-up-Paddler in der Einfahrt unterwegs waren oder dort sogar Pause machten und sich gesonnt haben.

Nicht ungefährlich, aber auch nicht verboten ist das Stand-up-Paddeln im Eldekanal. Aufgrund der Enge ist es aber wohl nur den erfahrenen Schiffsführern zu verdanken, dass hier noch nichts Schlimmeres passiert ist.

Der eine oder andere ist mit den beliebten Brettern auch mitten auf der Außenmüritz unterwegs – ohne die Sicherheitsleine angelegt zu haben und auch ohne irgendeine andere Sicherung – das ist nicht nur leichtsinnig, sondern lebensgefährlich.

Sanktionen müssen Stand-Up-Paddler derzeit allerdings nicht befürchten. Bislang wurden nur mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Denn bei den Paddelbrettern ist noch nicht klar, ob es sich um Wasserfahrzeuge oder um Sportgeräte handelt. Für Sportgeräte gibt es keine Verwarngelder.


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