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Industriebetriebe im Land verbrauchen 1,2 Prozent mehr Energie

2. Februar 2019

Im Jahr 2017 betrug der Energieverbrauch in der Industrie Mecklenburg-Vorpommerns 22 604 Terajoule. Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, war der Energiebedarf damit um 1,2 Prozent höher als im Jahr zuvor. Der Umsatz der Industriebetriebe ist gleichzeitig um 9,3 Prozent gestiegen.

Die Betriebe setzten vor allem Erdgas (Anteil am gesamten Energieverbrauch 2017: 34 Prozent) und Strom (29 Prozent) zur Energiegewinnung ein. Zu etwa einem Fünftel (21 Prozent) wurde der Energiebedarf mit erneuerbaren Energieträgern gedeckt, vor allem mit Altholz, Rinde und Holzhackschnitzel.

Der größte Anteil am gesamten Energieverbrauch der Industrie im Land entfiel 2017 auf das Ernährungsgewerbe (Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie Getränkeherstellung) mit 40 Prozent, gefolgt von der Branche Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel) mit 28 Prozent.

Die jährlich durchgeführte Erhebung der Energieverwendung umfasst im Land gut 700 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden, die zu Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen gehören.


Eine Antwort zu “Industriebetriebe im Land verbrauchen 1,2 Prozent mehr Energie”

  1. Simon Simson sagt:

    Es ist erfreulich, wenn bei einer Steigerung des Umsatzes von 9,3 % der Energiebedarf nur um 1,2 % stieg. Rechnet man die Inflationsrate dagegen, ist das immer noch eine erhebliche relative Reduktion. Da der Anteil an regenerativer Energie zunimmt, im Jahr 2018 um ca. 2%, muss der Bedarf an fossilen Energieträgern zurückgegangen sein. Gut für das Klima und eine steile Vorlage für andere Regionen.

    Liebe Firmenchefs!

    Sie finden sicher eine Stelle im Betrieb, wo man die schlappen 1,2% einsparen kann. Wird das jedes Jahr wiederholt, würde es nicht mal einen Anstieg des Verbrauchs in absoluten Zahlen geben und würde die erzeugte regenerative Energie für Anderes verwendet werden, wo immer noch, vielleicht noch unvermeidlich, Kohle oder Öl verbrannt wird.
    Zukunftsfähiger aufgestellt ist eine Firma damit dann auch noch.

    Nur 1 … 2% in 2019. Bitte!

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