
Die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die ebenfalls durch Zecken übertragen wird, tritt in Mecklenburg-Vorpommern hingegen nur vereinzelt auf. So ist in diesem Jahr auch bisher noch kein FSME-Fall gemeldet worden.
Borreliose-Bakterien werden durch Zeckenstiche, umgangssprachlich auch als Zeckenbisse bezeichnet, übertragen. Breiten sich diese ungehindert im Körper aus, drohen schwerwiegende Erkrankungen wie Hirnhautentzündung, Gelenkentzündungen oder Herzprobleme. Deshalb sollte besonders auf runde Hautrötungen geachtet werden, die als erstes Anzeichen für eine Infektion einige Tage oder Wochen später um den Zeckenstich herum auftreten. In diesem Fall sollte der Hausarzt oder die Hausärztin aufgesucht werden.
Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden, es gibt aber keinen Impfstoff gegen die Erkrankung. Hingegen eine Impfung als Schutz gegen FSME möglich ist. Diese ist empfehlenswert für diejenigen, die sich in einem der FSME-Risikogebiete beispielsweise in Hessen, Sachsen, Thüringen, Baden-Württemberg oder Bayern aufhalten.







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