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Lange Einkaufsnacht mit Laternenfest in Waren

23. Oktober 2020

Gute Nachrichten für alle, die sich darauf freuen: Trotz aller Einschränkungen, die wegen der aktuellen Corona-Zahlen nötig sind, darf die Lange Einkaufsnacht mit Laternenfest und Live-Musik auf dem Neuen Markt in Waren stattfinden. Allerdings müssen sich die Besucher an die Vorschriften halten.
Der Innenstadtverein ist ganz modern und kann die Besucher über eine App registrieren, außerdem, so Olaf Gaulke gegenüber “Wir sind Müritzer”, wird am Eingang Fieber gemessen.
Wie Warens Stadtverwaltung auf Nachfrage von “Wir sind Müritzer” erklärte, wird die Einhaltung der Vorschriften morgen Abend kontrolliert.
Hier das Programm:


34 Antworten zu “Lange Einkaufsnacht mit Laternenfest in Waren”

  1. Gabi sagt:

    Unglaublich – dass hierfür noch Werbung gemacht wird, Die Neuinfektionen steigen und steigen, die Mediziner warnen vor Zusammenkünften und hier wird publik gemacht, was jeder meiden sollte. UNVERANTWORTLICH.

    So eine Plattform meide ich künftig.Kündigung!

  2. Kati sagt:

    Hallo Gabi,

    ich bin voll Ihrer Meinung. Überall wird gewarnt und trotzdem soll in Waren eine Einkaufsnacht stattfinden. Wir brauchen uns also nicht wundern, wenn die Zahlen immer weiter steigen.

  3. Bille sagt:

    Ich habe immer viel vom Innenstadtverein gehalten, aber diese Aktion ist unverantwortlich und gewissenlos. Ich kann nur jeden Händler auffordern, nicht mitzumachen und jeden bitten, auch nicht teilzunehmen. Haben die Verantwortlichen des Innenstadtvereins immer noch nicht verstanden, um was es geht. Die Leute vom Innenstadtverein gefährden bewußt Kinder und Erwachsene und nehmen in Kauf, daß sich viele Infizieren. Und damit gefährden sie sogar die Geschäfte, die sie vertreten, denn bei sehr vielen Infektionen wird es wohl wieder Schließungen geben müssen.
    Sie können mir doch nicht erzählen, daß sie überall hinter den Leuten stehen und sie ermahnen. Frau Bergmann, mein gesamter Bekanntenkreis und ich sind zutiefst enttäuscht von Ihnen. Wir fordern sie zum Rücktritt auf und werden ihr Geschäft künftig ALLE für sehr lange Zeit meiden.

  4. Eine Müritzerin sagt:

    Jeder der dort hingeht und sich oder andere infizieren könnte auch wenn es nur eine kleine Wahrscheinlichkeit gibt, handelt grob fahrlässig. Wo ist das Problem, das man einfach mal mit seinem Arsch Zuhause bleibt.
    Ich könnte es mir nie verzeihen durch solch frisch fröhliche Veranstaltungen jemanden anzustecken der im schlimmsten Fall gesundheitliche schwerwiegende Folgen davon tragen würde. Haben die netten Leute vom Innenstadtverein keine Kinder oder Enkelkinder? Kopf einschalten…

  5. micha sagt:

    Am Eingang soll Fieber gemessen werden und Kontaktdaten erhoben werden… soso. Wieviele Eingänge hat denn die Innenstadt?!

    Ich kann mich den Kommentaren hier nur anschließen, Verantwortungslos vom Innenstadtverein das durchzuziehen – vor dem Hintergrund der Zahlen diese Woche.

  6. Beppo Strassenkehrer sagt:

    Aus den bisherigen Beiträgen kommen so viel Militanz und Wut rüber, die mir mehr Angst machen, als es das Virus selbst je zu schaffen vermag! Eine sachliche Debatte ist allerdings nach dem propagandistischen Dauerfeuer der letzten Monate schlichtweg nicht mehr möglich. Sehr bedauerlich, aber so ist das nun mal. Ich wünsche den Besuchern und Veranstaltern der langen Einkaufsnacht viel Spaß und rufe den Leuten, die den Weltuntergang vor sich sehen, fröhlich zu: Fürchtet euch nicht! (365 Mal in der Bibel zu finden:-)

  7. Liz sagt:

    Ich frage mich, was die Kontaktlisten bewirken sollen. Wenn bei einem Anwesenden (heute ohne Symptome) Morgen Corona festgestellt wird, was passiert dann mit allen anderen auf der Liste? Alle in Quarantäne?
    Kann ich mir nicht leisten, denn ich muss zur Arbeit.
    Was soll so einen Veranstaltung in dieser Zeit?

  8. Gastwirt Jürgen sagt:

    Lieber Beppo, der Kopf sollte mehr sein als ein Trichter zum Magen.

    • Beppo Straßenkehrer sagt:

      Lieber Gastwirt Jürgen, eben, dass sollte er! Daher meine eigenen Ansicht zu dieser Veranstaltung. Nichts für ungut, aber für mich sind all die bisherigen Anti Stadtfest Meinungen kein Beleg dafür, dass da Leute am Werk sind, deren Kopf mehr als die Verbindung zum Magen ist. Cool bleiben 😉

  9. Wolfgang Müller sagt:

    Auch ich finde es schon befremdlich daß in einer Zeit wo die Coronazahlen wieder sehr stark steigen, so ein Fest zu veranstalten. Wir wohnen in der Langenstraße, so einen langen Lampiongumzug (auch Kinder bekommen Corona)ohne Polizeibegleitung haben wir in der Zeit vor Corona nicht erlebt. Wenn wir aus dem Fenster zum neuen Markt schauen ist da von Abstand halten nichts zu sehen! Wir fragen uns welcher Verantwortlicher das Fest erlaubt hat.

  10. Micha sagt:

    Den Sinn dieser Geschichte kann man so oder so sehen . Ob es was bringt , da muss der Innenstdtverein wohl mit klar kommen ! Es liegt an jedem selber ob er hingeht oder nicht . Selbstverständlich sollte das öffentliche Leben nicht ganz einschlafen und so war die Sache wohl auch gedacht . Eines sei gewiss eine bestimmte Bevölkerungsgruppe muss geschütz werden und das hat was mit Respekt zutun. Aber einige haben es verlernt in ihrer Arroganz des Lebens. Jeder kann schwer erkranken , auch wenn andere Krankheiten mehr Tote in 2020 haben . Dies könnte sich aber schnell ändern.

  11. Katja sagt:

    Mein Name ist Katja, ich bin als Krankenschwester tätig, das Krankenbett von Covid 19 Patienten ist mein täglicher Arbeitsplatz. Mein Team, incl.Ärzte haben gestern so sehr gehofft, dass die Verantwortlichen die Veranstaltung absagen. Leider überwog hier wieder mal die Gier nach Profit und gefährdete Menschenleben.
    Wie verantwortungslos handeln Behördenmitarbeiter, die einen solchen SEUCHENTANZ genehmigen, Politiker,die vorsätzlich das Vertrauen ihrer Wähler missbrauchen, Geschäftsleute, deren Schrei nach Geld das Kinderweinen eines an Covid19 erkrankten Kindes übertönt.
    Es gibt Regeln hier in Deutschland zum Wohle der Gesundheit.. Nicht jeder hat begriffen, dass Covid 19 ein sehr naher Verwandter ist vom Gevatter Tod!
    Und die Personen, die Corona so verharmlosen, wie z.B. Straßenkehrer oder auch Frau Bergmann und ihr Verein, die aufrufen zu solche einem Irrsinn und somit letztlich den Bestattern in Waren und Umgebung Aufträge verschaffen, können gehen – die Grenzen sind doch offen, jeder kann Deutschland verlassen.

    Frau Gest sei nahe gelegt, sich Informationen hier vor Ort einzuholen.Sie möge berichten vom Alltag des medizinischen Personals, sie möge sich ansehen, welches Leid das Virus auch in unserer Umgebung verursacht, wie unsere Ärzte an die Grenzen ihrer Kraft gehen, um Menschenleben zu retten. Und diese Erkrankten waren nicht einmal so leichtsinnig und steckten sich bei einem sinnlosen Vergnügen an!
    Vielleicht wird dann auch deutlicher, dass man in so einer Krisenzeit, Menschen nicht motivieren sollte durch Werbung, sich in ein Seucheninferno zu begeben, sondern an Verstand, Verständnis und Anteilnahme zu appellieren.
    Wir hoffen sehr, dass die Verantwortlichen dieser Veranstaltung hart bestraft werden für den rasanten Anstieg der Infizierten, der nun ausnahmslos erfolgen wird.

    • Eine Müritzerin sagt:

      Vielen herzlichen Dank für diese Worte. Und meinen vollsten Respekt für Ihre Arbeit. Danke, dass Sie da sind und dafür sorgen, das mein Glauben an die Menschen nicht ganz verloren geht. Leider fehlt bei den meisten Menschen die soziale Kompetenz zu verstehen was da gerade passiert. Und ihr Berufszweig muss es ausbaden.

    • oscar sagt:

      Ein Beitrag der sehr realistisch ist und meinen Respekt verdient. Endlich hat einmal jemand aus
      der Praxis gesagt, wie ernst es ist mit den steigenden Neuinfektionen und das derartige Veranstaltungen
      aber gar nicht in das gegenwärtige Bild passen. Ich frage mich, wieso das Gesundheitsamt diese
      Veranstaltung genehmigt hat, trotz Auflagen, eine schlechte Reaktion.
      Vielleicht werden einige der Organisatoren dann schlauer, wenn wieder ein Lockdown kommt und
      wieder alles geschlossen ist. Leider trifft es auch dann die Händler, Gastronomen und Hoteliers, die
      mit vernünftigen Hygienekonzepten, viel Mühe und Geld alles dafür tun, diesen zweiten Lockdown
      zu vermeiden.

    • Beppo Strassenkehrer sagt:

      Guten Abend Katja,

      ihr Beitrag bestätigt mir einmal mehr, wie schwer es wäre, mit Ihresgleichen über die Problematik Covid 19 zu diskutieren. Ich habe mir das Pseudonym „Beppo Straßenkehrer“ aus dem weltberühmten Buch „Momo“ von Michael Ende mit Bedacht gewählt. Ich empfehle Ihnen, einmal über diese Figur und seine Ansicht nachzudenken.
      Dazu ein kurzer Auszug aus „Momo“: „Manche Leute waren der Ansicht, Beppo Straßenkehrer sei nicht ganz richtig im Kopf. Das kam daher, dass er auf Fragen nur freundlich lächelte und keine Antwort gab. Er dachte nach. Und wenn er eine Antwort nicht nötig fand, schwieg er. Wenn er aber eine für nötig hielt, dann dachte er über diese Antwort nach. Manchmal dauerte es zwei Stunden, mitunter aber auch einen ganzen Tag, bis er etwas erwiderte. Inzwischen hatte der andere natürlich vergessen, was er gefragt hatte, und Beppos Worte kamen ihm wunderlich vor. Nur Momo konnte so lange warten und verstand, was er sagte. Sie wusste, dass er sich so viel Zeit nahm, um niemals etwas Unwahres zu sagen. Denn nach seiner Meinung kam alles Unglück der Welt von den vielen Lügen, den absichtlichen, aber auch den unabsichtlichen, die nur aus Eile oder Ungenauigkeit entstehen.“ Sie dagegen fahren in Ihrem Beitrag propagandistisch schweres Geschütz auf: „verantwortungslose Behördenmitarbeiter, SEUCHENTANZ, Seucheninferno, Schrei nach Geld übertönt Kinderweinen, Irrsinn, der den Bestattern in Waren Aufträge verschafft, Empfehlung, Deutschland zu verlassen und dann ihre apokalyptische Prophezeiung von einem zu erwartenden rasanten Anstieg der Neuerkrankungen verbunden mit dem harter Bestrafung der Verantwortlichen“ usw. Mein Gott, wo leben Sie eigentlich? Das ist ja schon purer Fundamentalismus. Seit dem 8. Juni 2020 gab es in MV 5 Kinder, die positiv auf Corona getestet wurden, davon in der 42. KW ein Kind, im Landkreis MSE sind 3 Personen in dem gesamten Zeitraum an bzw. mit Covid 19 gestorben, das waren keine Kinder. Sie werden es nicht glauben, aber ich verharmlose Corona keinesfalls, schon aus privaten Gründen nicht, und ich respektiere die geltenden Regeln, wenn ich auch die eine oder andere für unverhältnismäßig erachte. Aber zu einem demokratischen Gemeinwesen gehören nach meiner Vorstellung und im Übrigen auch nach dem immer noch geltenden Grundgesetz nun einmal Meinungs- und Pressefreiheit. Und es gehört sich einfach nicht, Leuten, die nicht so ticken wie Sie, die Ausreise zu empfehlen. Das gab es letztmalig in der DDR, da hat man das Andersdenkenden nahe gelegt und sie über die Grenze in den Westen abgeschoben. Ich denke nicht, dass so etwas eine Lösung bei Meinungsverschiedenheiten ist.

      • Mario sagt:

        Werter „Beppo“!
        Der Kommentar von Katja ist überspitzt geschrieben. Aber mal ehrlich – wer denn sonst dürfte das in dieser Form ? Mit Sicherheit genau die Personen, die die COVID-19-Patienten täglich behandeln und damit die möglichen Folgen dieser Erkrankung besser kennen als wir alle, die Gott sei Dank noch gesund sind.
        Ich kann diese Veranstaltung beim besten Willen nicht gut heißen, zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, was den Innenstadtverein da geritten hat.

  12. Kerstin sagt:

    Hallo Beppo Straßenkehrer !
    Vielleicht solltest du dich umbenennen, in Baron Münchhausen vielleicht ?
    Denk mal drüber nach !

  13. Drosten sagt:

    An Beppo Straßenkehrer:

    Sie haben das ganze Coronaproblem mit den Infektionszahlen und dem expotentiellen Verlauf nicht verstanden.
    Es ist fast schon egal, ob seit Juni 5 oder 20 Leute gestorben sind.
    Die Zukunft wird mit jeder Unachtsamkeit schlimmer werden, wenn man die Verbreitung jetzt (!) nicht mindert.
    Man hätte sie eigentlich schon vor 2 Wochen viel stärker mindern müssen – aber da war das Wetter noch zu gut und es waren Ferien.

    Ein Fest mindert die Verbreitung nicht, es fördert die Verbreitung!
    Egal ob ich Fieber messe oder nicht.

    Ein einziger infizierter Gast/Mitarbeiter (auch ohne Fieber und ohne Symptome) bei der langen Einkaufsnacht reicht aus um ein “Spreaderevent” zu generieren.
    Dann haben wir am Mittwoch/Donnerstag mehrere Gäste, die in Waren und auf ihrer Arbeit das Coronavirus an Verwandte/Kollegen/Freunde verbreiten.
    5-7 Tage später verbreiten diese Neuangesteckten das Coronavirus wieder weiter an andere Verwandte/Freunde/Kollegen und so weiter…

    Es ist so ähnlich wie bei einem Hausbau.
    Das Fundament muss richtig gebaut werden und dann kann man das nächste Stockwerk mauern.
    Wir bauen aber das nächste Stockwerk schon, obwohl der Beton noch ganz frisch und weich ist und nicht tragfähig.
    Irgendwann sind die Stockwerke aber so schwer, dass das Fundament an seine Belastungsgrenze kommt und unter der Last nachgibt.
    DANN haben wir den Schlamassel und dieser hätte verhindert werden können.
    JETZT müssen die Ansteckungen so stark vermindert werden, dass die Neuansteckungen in den nächsten Wochen/Monaten nur so stark ausfallen, wie das Gesundheitssystem es verträgt.

    Das ganze Leben besteht aus Wahrscheinlichkeiten.
    Es ist ziemlich unwahrscheinlich einen Blitzschlag zu bekommen.
    Bei Gewitter geht man trotzdem nicht raus und hält den Arm nach oben, denn dann steigt die Wahrscheinlichkeit enorm an doch einen Blitzeinschlag am eigenen Leib zu spüren.

    Die Wahrscheinlichkeit durch eine Coronainfektion Schaden zu nehmen (schwerer Verlauf mit Krankenhausaufenthalt oder Folgenschäden oder sogar Tod), ist nicht sehr hoch (über alle Altersklassen verteilt).
    Mit steigendem Alter oder mit Vorerkrankungen steigt dieses Risiko aber schon teilweise sehr stark an.

    Sich aber überhaupt anzustecken ist noch (!) sehr gering und so soll es auch bleiben.
    Durch steigende Infektionszahlen nimmt die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken aber zu.
    Dann wird es unausweichlich (!) zu sehr vielen Ansteckungen kommen und dadurch bedingt auch zu mehr schweren Fällen und Belastungen des Krankenhaussystems.
    Denn neben Corona gibt es auch normale Notfallpatienten jeden Tag und auch die sollen noch behandelt werden können.

    DAS kann man nur verhindern durch 2 Maßnahmen:
    1. im Vorfeld so wenig wie möglich Neuinfektionen (AHA Regel, weniger/keine Veranstaltungen usw.)
    ODER
    2. Lockdown oder Teil-Lockdown wenn die Zahlen dann zu hoch sind.

    Den Punkt 2 will aber der Innenstadtverein doch nicht wirklich.
    Ich frage mich schon, ob die da alle schlau genug sind und den Punkt 2 einkalkulieren in ihrer langen Einkaufsnacht.
    Durch diesen einen Abend könnten die Geschäfte in der Innenstadt mit Pech sich das gesamte Weihnachtsgeschäft kaputt gemacht haben.
    Da ist Punkt 1 doch im Vergleich dazu ein nur kleiner Einschnitt – für die Geschäfte/Restaurants und auch für die Bevölkerung.

    • Beppo Strassenkehrer sagt:

      Hallo Drosten, der Unterschied zwischen linearem und exponentiellem Wachstum ist kein großes Ding. Lernt man irgendwann in der 10. oder 11. Klasse, wenn ich mich recht erinnere. Beispiel: radioaktiver Zerfall (siehe Atombombe). Oder 200 Fliegen verdoppeln täglich ihre Zahl. Oder eben angewandt auf das Corona Virus. Viel Spaß beim Rechnen. Und bleiben Sie gesund.

  14. Bille sagt:

    Ich finde es auch nicht gut daß Wir sind Müritzer diese Veranstaltung des Innenstadtverein angekündigt hat. Aber sie haben wenigstens keinen Jubelartikel dazu veröffentlicht wie der Nordkurier. Alles was wir gesehen haben waren Menschen dicht an dicht, zum Teil mit Masken aber meistens ohne. Bis in den späten Abend hinein. Wir haben auch gesehen da zum Glück viele Geschäft gar nicht erst mitgemacht haben. Daran sieht man daß der Innenstadtverein schon lange keine Vertretung mehr für die ansässigen Händler ist. Bei denen geht es nur noch um persönliche Interessen des Herrn Gaulke und er Frau Bergmann. Ist es überlebenswichtig, mit ner Laterne durch die Stadt zu laufen und ne Bratwurst auf dem Markt zu essen? Ich finde nein. Es gibt zum Glück auch Unternehmen die den Verein manchmal unterstützt haben das aber nicht mehr machen. Das ist gerechtfertigt.

  15. Beppo Strassenkehrer sagt:

    Hallo Kerstin, wie Sie nun auf den guten alten Münchhausen kommen, erschließt sich mir wahrhaftig nicht. Muss es auch nicht. Die Zahlen sprechen für sich. Wenn ich mal davon ausgehe, dass die heldenhafte Katja ihren Kampf gegen Corona in Mecklenburg Vorpommern führt, dann nur mal folgende Zahlen: gesamt in MV gibt es 759 Intensivbetten, belegt sind 547, wovon es 9 “Covid 19” Fälle gibt und von denen werden 5 intensiv beatmet. Ich gehe mal davon aus, diese 5 sind nicht in einer einzigen Klinik konzentriert. Dann ist es für mich ein Rätsel, wo und wie Schwester Katja ihre Heldentaten vollbringt. Aber lassen Sie sich ruhig weiter in den Panikmodus versetzen. Ich steige jetzt aus dem Schwachsinn aus und bin dann mal weg. Es reicht. Zitat “Nichts auf dieser Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissentliche Dummheit” (Martin Luther King)

    • Mario sagt:

      Sorry, aber wenn ich diese Ignoranz und Dummheit aus Ihren Zeilen lese, dann platzt mir der Kragen.
      Gott sei Dank muss nicht annähernd jeder Covid-19-Patient auf die Intensivstation und im schlimmsten Fall künstlich beamtet werden. Allerdings steht die Wissenschaft immer noch am Anfang mit ihrer Forschung zu Covid-19. Was aber erschreckend ist, sind die vielen Berichte über Spätfolgen dieser Erkrankung. Schon jetzt ist klar, dass das Virus weitaus mehr Unheil im menschlichen Körper anrichten kann als wie z.B. als das immer wieder zum Vergleich herangezogene Grippevirus. Wenn sich alle am Riehmen reißen würden, müssten nicht diverse einschneidene Maßnahmen gegen die Verbreitung unternommen werden. Aber was solls – ist doch egal… wir wollen alle unseren Spaß haben…
      Und Mr. Beppo – falls Sie irgendwann in so einem Intensivbett landen sollten, dann hoffe ich für Sie, dass noch eines zur Verfügung steht mit genug Betreuungspersonal wie eben Katja. Vielleicht sind Sie dann etwas dankbarer.

  16. Katja sagt:

    Hallo Straßenkehrer, leider haben Sie NICHTS verstanden.Mögen Sie gesund bleiben.

    • Beppo Strassenkehrer sagt:

      Hallo Katja,
      danke. Mögen Sie auch gesund bleiben.

    • Petzibär sagt:

      Leider hat man beim lesen der Zeilen das Gefühl, dass manche(r) die Worte vom Foristen Beppo Strassenkehrer nicht verstehen wollen oder einfach nicht können.
      Nun, Panik ersetzt halt gesunden Menschenverstand und war noch nie ein guter Ratgeber.

      • Beppo Strassenkehrer sagt:

        Hallo Petzibär, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Es tut doch gut, wenn man nicht immer den Eindruck hat, von totaler Ignoranz umgeben zu sein. Der Panikmodus einiger Leute läßt leider wenig oder keinen Spielraum für eine vernunftbasierte Debatte. Bleiben Sie gesund!

  17. EinWarener sagt:

    Ob der Innenstadtverein sich mit nun Ruhm bekleckert hat, sei dahingestellt. Es steht jedem frei, solch eine zugelassene Veranstaltung zu besuchen oder eben nicht.
    @ Katja
    ich kann Ihre Gedanken und Ausführungen gut verstehen, dass Gesundheitssystem ist seit Jahren kaputtgespart, gewinnorientiert und eben nicht leistungsfähig.

    Staatliche Anstrengungen oder Entscheidungen zu Corona, ein Flickenteppich und Kompetenzgerangel unser überbezahlten meist im Dienst nicht anwesenden Obersten.
    Ich hatte das Glück im Frühjahr (Asien) und im Herbst in Nichtrisikogebieten Urlaub zu machen,
    Kontrollen an Grenzen,…..Fehlanzeige,
    Hinweise zum Verhalten Fehlanzeige.
    Derzeitige Kontrolle aus Risikogebieten an anderen Landesgrenzpunkten, Fehlanzeige.
    Quarantänebestimmungen, ein Familienglied ja, dass andere nicht, wieder ein Flickenteppich.

    Hauptsache unsere Parlamentarier und so einige (nicht alle!!) Bereiche des öffentlichen Dienstes erhöhen sich wieder einmal Ihre Gehälter. Am besten noch auf Kurzarbeit bei vollen Bezügen, währendessen sich z.B. Krankenschwestern und sonstige ,,Systemrelevante” kaputtschuften und den Murks unserer Obersten ausbaden müssen. Hier seien nur fehlende Bestände oder Produktionsmöglichkeiten von Masken genannt.

    Und dann wird sich über so eine Veranstaltung aufgeregt ? Corona ist gefährlich, ja, aber wird oder wurde denn auch dagegen etwas getan?
    Schaut doch einfach mal über den Tellerrand!

    • Elimar sagt:

      Herr Ein Warener,
      ich möchte die Diskussion kurz aufgreifen und die Argumente etwas zerlegen. Das Gesundheitssystem ist nicht kaputtgespart. Es wurde versucht, durch Privatisierung die Effizienz zu erhöhen, damit einerseits die Versicherungsbeiträge nicht uferlos wachsen, was Sie sicher auch zu bemeckern hätten, andererseits aber auch jedem jede medizinisch als wirksam anerkannte Leistung angedeiht. Beides gelingt natürlich mehr schlecht als recht. Ob ein rein öffentlich geführtes System mit verbeamteten Mitarbeitern das besser gemacht hätte, wage ich nicht zu beurteilen. Dass Ärzte und Pflegepersonal als möglichst billiger Kostenfaktor unter diesem stets knirschenden System leiden, weiß ich auch. Aber dass das Gesundheitssystem nicht leistungsfähig sei, ist wohl eine eher seltene Meinung.
      Um Ihre Fernreisen zweimal im Jahr mögen Sie beneidet werden. Ich würde das, ohne Neid, so besteuern, dass Sie das entweder nicht mehr attraktiv fänden bzw. neben dem ökologischen Ausgleich für dieses rücksichtslose Verhalten auch noch was für das Gesundheitswesen in diesen Ländern bzw. die WHO übrig bleibt.
      Auf die Politiker zu schimpfen, ist das Eine. Das gegenwärtige Geeier angesichts der immer schwerer werdenden Möglichkeit die Kurve zu kriegen, geht mir auch auf den Geist. Bei Corona mag uns der bei bestimmten Grenzwerten je Landkreis automatisch einsetzende Lockdown ultimo-ratio helfen, in einer Art Sägezahnkurve. Beim Klimawandel geht das nicht. Die Sägezähne müssten 50 Jahre lang sein. Aber beim Einen wie beim Anderen kommt es auf den Einzelnen an, nicht so sehr auf unsere Politiker. Würde jeder seine Kontakte um die Hälfte reduzieren, hätten wir Infektionszahlen unter denen im Sommer. 30% tun das aber nicht und versauen die Bilanz. Nun werden bald alle dazu gezwungen, denn andere Mittel gibt es nicht, auch nicht, wenn die ersten Impfstoffe allmählich verfügbar werden. Beim Klimaschutz machen 99% nicht aktiv mit. Manchen Weltreisenden ist das sogar sch-egal. In beiden Fällen sind freie Bürger für ihr Tun und Lassen verantwortlich. Sich selbst Luxus, wie Reisen zu gönnen, hat weniger mit Freiheit, als mit materiellem Wohlstand und Egoismus zu tun. Unsere Gesellschaftsordnung baut, bisher mit relativem Erfolg, auf diesem Egoismus auf. Die Politiker bilden diese Gesinnung als “unsere Werte” nur in gesetzgebenden Gremien und der Exekutive ab. Was wir haben, ist die Konsequenz:
      Wenn Sie kein Verbot für Fernreisen wollen, warum soll ich mehr Krankenkassenbeitrag zahlen, weil Sie sich Gefahren aussetzen oder warum soll der nach Rauch stinkende Vollpfosten, dem seine eigene Gesundheit egal ist, heute beim Bäcker seine Maske über die Nase hochziehen? Damit sollte auch klar werden, warum es praktisch keine Kontrollen gibt. Wer sollte das in wessen Auftrag tun, wenn jeder nur macht, was ihm kurzfristig nützt und auch nicht unbequem ist?

      • EinWarener sagt:

        Lieber Elimar
        Auch mit der Privatisierung des Gesundheitssystems steigen die Beiträge kontinuierlich, bei 105 Krannkenkassen die mit all Ihren gut finanzierten Vorständen gefüttert werden müssen kein Wunder. Pharmakonzerne nehmen altbewährte Arzneien vom Markt um ähnliche teurer zu verkaufen. Zwei Klassen Medizin, fehlende Ärzte, beschnittene Praxisöffnungszeiten, zu viele Mitnutzer der Beiträge wie Kassenärztliche Vereinigungen und und
        Warum sie Fernreisen verdammen, übrigens nur eine bitte lesen, steht Ihnen frei, nun ja unsere Oberen machen es doch vor. Frau Merkel fliegt sogar mit 2 Flugzeugen gleichzeitig, es geht ja immer eines davon kaputt.
        Warum nur Wasser trinken wenn Wein gepredigt wird? Auch diese Länder leben vom Tourismus.
        Wahrscheinlich denken sie auch ein E-Auto hat 0 Emmissionen mit Strom aus Atom und Kohlekraftwerken, klar.
        Es ging um das Thema das trotz Kenntnis der Pandemie in anderen Ländern nichts, oder nicht rechtzeitig durch unsere Regierung unternommen wurde und mit diesem Flickenteppich müssen wir nun klarkommen.

        • EinWarener sagt:

          An Elimar

          Hier ein ergänzender aktueller Artikel zum Thema Gesundheitssystem, unkommentiert:

          https://www.watson.de/leben/watson-story/101821102-junge-pflegerin-merkel-scheint-alle-jungen-leute-in-eine-schublade-zu-stecken

        • Elimar sagt:

          Hallo Herr Ein Warener,
          ich gebe Ihnen in allen Punkten recht. Wichtig war mir, darauf hinzuweisen, dass es an uns allen, also an jedem Einzelnen liegt, was aus der Welt wird und nicht nur an den schlechtesten Beispielen, in deren Windschatten eigene Sauereien klein aussehen oder sogar gerechtfertigt werden. Wenn Frau Merkel in der Arroganz des ganz-oben-seins zwei Flieger starten lässt, dann brauchen wir 80 Millionen uns nicht um die Umwelt zu kümmern. Was sie kann, kann ich auch. Ist es das, was Sie meinen?
          Aber Einspruch: Es kommt nicht so sehr darauf an, wieviele Leute wieviele Tonnen Müll achtlos in der Natur fallenlassen, sondern dass man sich eher nach einer Zigarettenpackung oder einem Bonbonpapier im Wald bückt, statt den Zustand mit den Merkels und Trumps zu beklagen. Ob es nun Luther war, der folgendes gesagt hat, ist ebenso unwichtig, wie ob es eine oder zwei unnötige Fernreisen waren:
          Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“

          Ich bin auch gereist, ja. Es stimmt auch, dass Reisen bilden – kann, aber eben nur kann. Seit das Fliegen zur Massenbewegung wurde, Kredi zum Fußball nach Manchester und Bledi am Wochenende zum Ballermann düst, beschränke ich mich diesbezüglich gern. Auch, weil die Massenabfertigung an den Flughäfen und die Enge im Flieger kein Vergnügen versprechen, zwischen Chips mampfendem Kredi und Bledi in Jogginghosen. O.k., bevor ich in die Kiste springe, habe ich weniger Exotisches live gesehen. Schlechter geht es mir so nicht.

  18. Simon Simson sagt:

    Ich habe den Eindruck, dass Bille ins Schwarze getroffen hat, was die Vereinsaufstellung angeht. Es tauchen immer dieselben Namen auf und es ist immer dasselbe geschäftstüchtige aber wenig sonstige Tun. Ebenso gibt es aus meiner Wahrnehmung noch andere Vereine, die eigentlich mausetot sind, weil sich die großen Vorstände mit sich selbst und dem Optimieren von Einnahmen beschäftigen. Das halten andere Mitglieder meistens nicht lange aus. Es gibt sogar welche, die lehnen Ersuche nach Mitgliedschaften ab, wohl, weil sie nicht wollen, dass sich noch jemand erdreistet, mitreden zu wollen. Welche Vereine das sind, muss nun jeder selbst recherchieren, weil ich das nicht lückenlos nachweisen kann und nicht angezeigt werden will. Denn damit sind manche schnell.

    • Leon sagt:

      Warum werden dann solche nicht bewiesen Behauptungen in die Welt gesetzt?

      • Simon Simson sagt:

        Leon,
        Nicht immer kann man alles lückenlos beweisen, z.B. weil manches Gesagte nicht auch noch schriftlich dokumentiert wird. Mit Namensnennungen landet man schnell vor Gericht. Dort hätte man mit Unbewiesenem schlechte Karten. Aber wer in der Welt der Vereine Erfahrungen gemacht hat, weiß, dass das oft so ist, nicht immer. Es gibt Vereine, die machen einen ordentlichen Job, ob es nun Sport-, Kleingarten-, Angel-, Segel- oder Schützenvereine sind. Das sind meist die, die den Mitgliedern auch etwas anzubieten haben. Aber es gibt auch e.V. mit nicht mehr aktiven Mitgliedern als Vorständen, aber viel Buchführung. Augen und Ohren auf!