In Mecklenburg-Vorpommern können Lehrer an Regionalen Schulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Förderschulen und Beruflichen Schulen mehr Geld verdienen als in den norddeutschen Ländern und Brandenburg. Das geht aus dem DGB-Besoldungsreport 2017 hervor.

Schulleiter verdienen mehr als 7000 Euro brutto
„Wir haben einen Bedarf an gut ausgebildeten Lehrern. Aber wir haben auch etwas zu bieten“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Lehrer verdienen bei uns im Land gut. Attraktiv wird der Lehrerberuf für junge Menschen durch die Verbeamtung. Für Junglehrer ist sie eine entscheidende Voraussetzung, um sich überhaupt zu bewerben. Wenn wir die einmalige Sonderzahlung von 1.453 Euro hinzuzählen, kann Mecklenburg-Vorpommern seine Spitzenposition im bundesweiten Vergleich erneut verteidigen“, erläuterte Hesse. Die aktuelle Besoldungsanpassung bleibe dabei noch unberücksichtigt. Der DGB-Besoldungsreport vergleicht die Jahresbezüge im Falle der Nichtanpassung.
Bei angestellten Lehrern gelten über die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) bundesweit einheitliche Entgelte. Angestellte Lehrkräfte an Regionalen Schulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Förderschulen und Beruflichen Schulen können ab Juli 2017 monatlich bis zu 5.177,75 Euro und an Grundschulen monatlich bis zu 4.613,36 Euro (Arbeitnehmerbrutto) erhalten. Da ein Großteil der Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern über lange Dienstzeiten verfügt, werden hierzulande häufig die Höchstsätze gezahlt.
Bei Schulleitungen und Lehrkräften mit besonderen Aufgaben können je nach Schulgröße und Aufgabe noch höhere Entgelte gezahlt werden. Eine angestellte Schulleiterin bzw. ein angestellter Schulleiter in großen Schulen kann in Mecklenburg-Vorpommern ein monatliches Entgelt von bis zu 7.028,80 Euro (Arbeitnehmerbrutto) erhalten.
DGB-Besoldungsreport 2017 siehe unter www.dgb.de












Neueste Kommentare