
Carsten Hertwig, Geschäftsführer des Bärenwald Müritz und Leiter der internaionalen Bärenprojekte von VIER PFOTEN: „Bei uns kann Luna bis zu ihrem Lebensende ein glückliches Bärenleben führen. Sie ist eine von 22 Bären, die seit Beginn unserer Kampagne gerettet werden konnten. Wir arbeiten intensiv daran, auch für die verbleibenden 40 Bären in Albanien eine nachhaltige Lösung zu finden.“
Sabine Steinmeier, Cheftierpflegerin im Bärenwald Müritz: „Luna macht einen sehr entspannten Eindruck, man sieht ihr die Strapazen der langen Reise nicht an. Nach dem ohrenbetäubenden Lärm auf dem Jahrmarkt, in dem sie aufgewachsen ist, scheint Luna die Ruhe bei uns richtig zu genießen. Ihre ‚Nachbarn‘, die Bären Michal, Tapsi und Hanna, beobachten Luna schon ganz neugierig durch das Gehegegitter hindurch, schnuppern und haben ersten Kontakt aufgenommen. Ich bin sicher, dass sich Luna bei uns richtig wohl fühlen und bis zu ihrem Lebensende ein glückliches Bärenleben führen wird.“

Seit März vergangenen Jahres arbeitet VIER PFOTEN gemeinsam mit dem albanischen Umweltministerium daran, die Situation von in Gefangenschaft lebenden Braunbären in Albanien zu verbessern. Noch circa 40 Bären vegetieren dort in kleinen Käfigen neben Restaurants, um Kunden anzulocken, oder sie werden über albanische Strände, durch Städte und touristische Sehenswürdigkeiten geführt und Leuten für kleine Geldbeträge als Motiv für ein Selfie-Foto angeboten.
Um eine nachhaltige Lösung für alle Bären in Albanien zu schaffen, sind aus Sicht von VIER PFOTEN neben der Einrichtung einer staatlichen Auffangs- und Rettungsstation auch verstärkte Aufklärungsarbeit, eine konsequente Umsetzung geltender Gesetze und ein gesetzliches Verbot der grausamen Haltung von Bären nötig.
Seit August 2016 läuft eine von VIER PFOTEN initiierte Online-Petition (www.savethesaddestbears.com), die bereits von knapp 300.000 Menschen weltweit unterschrieben wurde. Die Petition soll den albanischen Umweltminister Lefter Koka darin bestärken, den Schutz von wildlebenden und in Gefangenschaft gehaltenen Bären zu verbessern.








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