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Mecklenburgische Seenplatte: 33 Prozent der Kinder derzeit in ihren Einrichtungen

15. Januar 2021

Seit dem 13. Januar gilt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte die Notfallbetreuung in Kindertageseinrichtungen und bei Kindertagespflegepersonen. Die Notfallbetreuung erhalten derzeit im gesamten Landkreis 5.770 Kinder der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen. Das entspricht rund 33 Prozent der sonst zu betreuenden Kinder.

In den Allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind derzeit in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 zwölf Prozent aller Schüler in der Notfallbetreuung. Es nehmen zudem derzeit 2.900 Schüler in den Abschlussklassen 10 und 12 im Präsenzunterricht an ihren Schulen teil. Damit sind insgesamt derzeit von allen Schulpflichtigen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in allen Jahrgangsstufen 18 Prozent durch die Notfallbetreuung und den Präsenzunterricht in ihren Schulen anwesend.


2 Antworten zu “Mecklenburgische Seenplatte: 33 Prozent der Kinder derzeit in ihren Einrichtungen”

  1. Mario Radfeld sagt:

    Die Pressemitteilung der Linken “Erzieherinnen und Erziehern Schutzmasken zur Verfügung stellen” von gestern geht von anderen Werten aus: “Derzeit werden noch 43 Prozent der Kinder in den Kindertageseinrichtungen betreut. Damit ist die Infektionsgefahr in diesen Einrichtungen nach wie vor sehr hoch. Um das Infektionsgeschehen dort unter Kontrolle zu halten, ist die vollständige Umsetzung des Landtagsbeschlusses dringend erforderlich.“

    In unserer Großtagespflegestelle betreuen wir derzeit 5 von 9 Kindern.
    Wir melden per Stichtag jeden Donnerstag unsere Zahl an das Jugendamt des LK MSE.
    Woher kommen wohl diese Angaben? Vielleicht sind wir auch ein Einzelfall.

    Mario

  2. Susi sagt:

    Meine Meinung: Tagtäglich setzen wir Erzieher/innen uns einer erhöhten Gesundheitsgefahr aus, betreuen die uns anvertrauten Kinder, halten aber von den eigenen Abstand. Es ist an der Zeit, dass auch in den Kindertageseinrichtungen regelmäßig standartisiert getestet wird und FFP2 Masken kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Auch die Regelung, das nur ein Elternteil systemrelevant beschäftigt sein muss, um das Kind betreuen lassen zu dürfen, halte ich angesichts der hohen Infektionslage für überdenkungswürdig.