
Viele Teenager zeigten sich bei ihrem Besuch überrascht, dass in dem Familienunternehmen nicht nur Bäcker und Verkäufer ausgebildet werden. Die Palette der Berufe, die man bei den Backstuben erlernen kann, ist nämlich deutlich umfassender.
„Das ist wirklich gut organisiert hier“, lobt Dörthe Ritschel vom ÜAZ Waren, die mit Möllenhagener Schülern zum Tag der offenen Tür gekommen ist. „Dass die Jugendlichen hier selbst mitmachen dürfen, ist schon toll. Wenn nur erzählt wird, kommt nämlich sonst schnell Langeweile auf“, so Dörthe Ritschel.
Doch langweilig wurde es bei den Backstuben wahrlich nicht. Wer wollte, konnte selbst Streuselschnecken belegen und backen oder aber auch Brötchen belegen. Aber nicht irgendwie belegen, sondern so, wie es in den Filialen des Unternehmens gemacht wird. Und da gibt es einiges zu beachten.

Lea-Marie Klemm aus Möllenhagen gehörte zu den gut 100 Schülern, die sich genau umgesehen haben bei den Backstuben. Und sie kann sich durchaus vorstellen, dort einmal eine Ausbildung zu beginnen und vielleicht einmal den Weg einzuschlagen, den Isabel Barner vor zwölf Jahren eingeschlagen hat.

Zu den Berufen, die bei den Mecklenburger Backstuben ausgebildet werden gehören Bäcker, Konditor, Lebensmitteltechniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachverkäufer, Industriekaufmann und Kaufmann für Büromanagement. Erstmals bieten die Backstuben ab diesem Jahr auch einen Ausbildungsplatz Elektroniker für Betriebstechnik und Industriemechaniker an.
Insgesamt stehen in diesem Jahr 20 Ausbildungsplätze zur Verfügung.
„Der hohe Aufwand, den wir betreiben, lohnt sich wirklich. Wir haben mehr Bewerberzahlen und auch weniger Abbrecher“, erklärte Geschäftsführerin Kathrin Rossa gegenüber „Wir sind Müritzer“. Und: Immer mehr junge Leute werden nach der Ausbildung übernommen und machen später Karriere im Unternehmen.
















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