
Und auch wenn sich das alles nach einem Traum-Job anhört – wer kommt schon so dicht an Toni Kroos, Manuel Neuer, Florian Wirtz und Co. heran – ein Zuckerschlecken ist die mediale Begleitung über insgesamt sieben Wochen nicht.
„Als ich Anfang des Jahres gefragt wurde, ob ich die Nationalmannschaft zusammen mit Christian begleiten möchte, habe ich schon etwas überlegt. Das ist ja doch eine lange Zeit, die man da unterwegs ist. Aber ich empfinde es auch als eine Ehre, dabei sein zu dürfen. Schließlich erlebt man eine EM im eigenen Land so hautnah nicht alle Jahre“, erzählt Michael im Gespräch mit „Wir sind Müritzer“. Also ging’s vor drei Wochen in Thüringen los, inzwischen haben die Reporter ihr Quartier in der Nähe des Camps in Herzogenaurach und dicht am gut organisierten Pressecamp bezogen.

Die Bedingungen für die Medien, so beschreibt es der Müritzer, sind ideal. Unterkunft und Essen perfekt, und sogar einen E-Roller für den Weg von der Wohnung ins Pressezentrum steht ihnen zur Verfügung. Vor drei Tagen hatte adidas als Sponsor ein Fußballspiel zwischen den Reportern organisiert. Klar, dass Michael mit dabei war und einen Treffer beisteuerte. Über dieses besondere Spiel hat sogar der Sender „Sky“ berichtet. Eine willkommene Abwechslung im ansonsten ziemlich hektischen Journalisten-Alltag. „Es ist schon ganz schön stressig, aber es macht auch unheimlich Spaß. Die Spieler und Begleiter der Nationalmannschaft sind weder abgehoben, noch ablehnend gegenüber Medien. Die Stimmung ist bestens“, so Michael Brockmöller.
Eine solche Stimmung wünscht er sich für die kommenden vier Wochen im gesamten Land. Hier und da ist der EM-Funke offensichtlich schon übergesprungen, der Empfang gestern in München war gigantisch. „Ich würde mich freuen, wenn Hass und Hetze, wie es sie in unserem Land derzeit viel zu oft gibt, von Freude, Ausgelassenheit und Zuversicht abgelöst werden“, so der 43-Jährige.
Und sein Tipp für das heutige Eröffnungsspiel gegen Schottland? Da muss „Brocki“ nicht lange überlegen: 4:1 für den deutschen Gastgeber.
Fotos: Steffie Wunderl und Michael Brockmöller
























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