
537,0 Millionen Euro (+ 10,7 Prozent) erhielten die Kommunen des Landes als Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Dritthöchste Steuereinnahmequelle war mit 191,6 Millionen Euro (+ 1,7 Prozent) die Grundsteuer B, die auf das Eigentum an bebauten und bebaubaren Grundstücken, inklusive Gebäude und Wohnungen, erhoben wird. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer sank dagegen um 9,4 Prozent auf 111,4 Millionen Euro. Mit der Grundsteuer A, die für land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke fällig wird, gelangten 18,0 Millionen Euro (- 0,1 Prozent) in die Kassen der Städte und Gemeinden.
Bei den vergleichsweise geringen Einzahlungen aus den anderen gemeindlichen Steuern sind die Corona-Auswirkungen zum Teil sichtbar: Während es mit 15,3 Millionen Euro Zweitwohnungssteuer (+ 11,9 Prozent) und 7,2 Millionen Euro Hundesteuer (+ 2,1 Prozent) erneut einen Zuwachs zum Vorjahr gab, stiegen die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer nach einem deutlichen pandemiebedingten Rückgang in den Jahren 2020 um 29,0 Prozent und 2021 um 42,1 Prozent auf 7,3 Millionen Euro an. Trotz dieser Steigerung um 94,2 Prozent erreichten die Werte noch nicht die Größenordnung vor der Corona-Pandemie (2018: 9,2 und 2019: 9,1 Millionen Euro). Die sonstigen örtlichen Steuern, zu denen die Übernachtungssteuern zählen, konnten nach großen Rückgängen in den beiden Vorjahren einen Anstieg um 141,5 Prozent auf 1,5 Millionen Euro verbuchen.







Logisch. Bei stark gestiegenen Preisen steigen natürlich auch die Steuereinnahmen, da sie ja prozentual auf den Preisen “ liegen“.