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Naturerwachen im Müritz-Nationalpark

8. April 2020

Auch zu Zeiten der Coronakrise sind Spaziergänge erlaubt. Warum nicht in den Müritz-Nationalpark? Denn dort gibt es aktuell viel zu entdecken. Frische Luft und Sonnenschein sind gut – daran zweifelt kein Mediziner. Und wenn dann noch die ersten Pflanzen voller Kraft in den Frühling starten und die ersten bunten Blüten zu sehen sind, dann ist dies Balsam für unsere Seele.
Mit seiner Größe von rund 32.000 Hektar bietet der Müritz-Nationalpark genug Platz für Ausflüge – ohne dass sich Menschen begegnen oder in Gruppen bewegen müssten. Viele Wander-, Rad- und Erlebniswege bieten den Gästen tolle Erlebnisse inmitten ungestörter Natur.

Geophyten nennt man die Pflanzen, die mit Hilfe von Speicherorganen den Winter im Boden überdauern. Bereits vor dem Laubaustrieb der Bäume nutzen sie Licht und Wärme, um aus dem Erdreich auszutreiben, daher auch der Name Frühlingsgeophyten für unsere bekannten Frühblüher.

Die nötige Energie für das zeitige Austreiben im Frühjahr liefert das Speicherorgan (Zwiebel, Knolle oder Rhizom). Zu den Geophyten gehören beispielsweise das Buschwindröschen, Leberblümchen oder die Schlüsselblume. Für Menschen sind es die lang ersehnten bunten Farben nach dem Winter.

Aber auch die Tierwelt erwacht: Beobachten Sie doch mal das scheinbar chaotische Gewimmel an einem Waldameisenhaufen – ein faszinierender Anblick der Geschäftigkeit. Also gehen Sie raus in die Natur. Es gibt viel zu entdecken.

Fotos: B. Lüthi Herrmann


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