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Noch kein Vertrags-Beschluss zum Aqua-Regia-Park

11. Oktober 2018

Wieder eine Verschiebung: Eigentlich wollte Warens Bürgermeister Norbert Möller den noch ausstehenden Vertrag zum geplanten Aqua-Regia-Park auf dem Nesselberg am 24. Oktober von den Stadtvertretern absegnen lassen. Doch daraus wird wieder nichts.

Der Grund: Investor Gregor Schmidt hat der Stadt mitgeteilt, dass er den Fördermittelantrag beim Land noch einmal stellen müsse.  Einzelheiten zu den Gründen nennt er nicht, sondern gibt nur die „gesamte zeitliche Entwicklung“ als Ursache an.

Aber: Schmidt, der rund 100 Millionen Euro auf dem Nesselberg in den Aqua-Regioa-Park mit Tauchturm investieren will, macht deutlich, „dass wir stark gewillt sind, dieses Projekt erfolgreich umzusetzen, dies bedeutet gleichfalls, dass wir weiterhin nicht unerhebliche finanzielle Mittel für die Abarbeitung der (bau-)rechtlichen Erfordernisse aufwenden.


2 Antworten zu “Noch kein Vertrags-Beschluss zum Aqua-Regia-Park”

  1. Eckhard Kloth sagt:

    Das Possenspiel geht in die nächste Runde. Die Geheimniskrämerei um die Fördermittel, sprich das Geld von uns Steuerzahlern, ist ohnehin sehr aufschlussreich. Wie viel möchte denn eigentlich dieser sogenannte Investor? Seinen Fördermittelantrag hatte er bekanntlich im Frühjahr 2016 gestellt. Wenn das ganze Prozedere nun von vorne losgeht, aus welchen Gründen auch immer, dann sollte man im Rathaus schon mal den nächsten Termin auf Vorlage legen: Juni 2021 erscheint mir realistisch. Dem Grundstück schadet das ja nicht. Ach so, die nächste Wahl zur Stadtvertretung findet 2019 statt. Lassen wir uns überraschen, mit wem Gregor Schmidt dann sprechen kann. Wenn dieses Trauerspiel so weitergeht, wird das sicher ein nettes Wahlkampfthema.

  2. Elimar sagt:

    Man müsste das vorgesehene Eigenkapital, vom Bauantrag an, solange die Finanzierung durch Fördermittelanteile nicht gesichert ist, auf ein Sperrkonto bringen. Dies immer dann, wenn Öffentlicher Besitz (Flächen, Immobilien…) ohne meistbietende Ausschreibung und sofortige Bezahlung vergeben werden sollen. Dann würde sich die Spreu vom Weizen schon vorher trennen und die Verantwortlichen bräuchten sich nicht mit immer neuer heißer Luft aus dem Loch hinter dem Schlipsknoten abgeben.

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