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Online-Shops: Fakt oder Fake? Verbraucherzentrale und Polizei warnen vor Fake-Shops

9. Februar 2021

Die Deutschen tätigen mehr Einkäufe im Internet als vor der Corona-Pandemie. Doch nicht alle Online-Shops sind seriös und liefern die bestellte Ware. An die Verbraucherzentrale wenden sich immer mehr Menschen, die Probleme mit Fake-Shops haben. Auch die Polizei hat im vergangenen Jahr einen Anstieg bei den Betrugsdelikten im Internet festgestellt. Anlässlich des heutigen Safer Internet Day warnen Verbraucherschützer und Polizei nochmals eindringlich vor den Machenschaften der Betrüger. Die Verbraucherzentrale veröffentlicht die Namen und URLs aktueller Fake-Shops auch in einer Liste auf ihrer Internetseite.

„Wer in einem Fake-Shop bestellt, steht am Ende ohne Ware da und sieht sein Geld nicht wieder“, sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Weil den vermeintlichen Händlern so schlecht beizukommen ist, sollte man auf die verlockenden Schnäppchen besser nicht hereinfallen. „Doch Fake-Shops sind heutzutage professionell gemacht und auf den ersten Blick oftmals kaum noch von den Seiten seriöser Anbieter zu unterscheiden. Selbst ein Impressum ist mittlerweile in vielen Shops zu finden. Allerdings können die Angaben frei erfunden sein“, erklärt Rehberg. Wer trotz Skepsis Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten.

Tipps für Bestellungen im Internet

  • Misstrauisch sein, wenn in einem Online-Shop Waren zu besonders günstigen Preisen angeboten werden. Vergleichsangebote auf anderen Shopping-Plattformen checken.
  • Fehlen im Impressum wichtige Angaben über den Vertragspartner oder fehlt es ganz, besser nicht bestellen.
  • Im Registerportal prüfen, ob der Händler tatsächlich unter der angegebenen Handelsregisternummer registriert ist.
  • Auf den Websites von Zertifzierern checken, ob möglicherweise abgebildete Gütesiegel wie beispielsweise Safer Shopping oder Trusted Shops tatsächlich an den Shop vergeben sind.
  • Nicht per Vorkasse zahlen, sondern sichere Zahlwege bevorzugen, zum Beispiel den Kauf auf Rechnung.

Weitere Hinweise und die Fake-Shop-Liste der Verbraucherzentrale Hamburg: www.vzhh.de/fake-shops

Weitere Informationen der Polizei Hamburg zu Fake-Shops und einem sicheren Onlineeinkauf: www.polizei.hamburg/warenbetrug


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