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Pagelseebrücke muss teilweise entfernt werden

20. April 2020

Die Pagelseebrücke im Müritz-Nationalpark ist marode. Eine Sperrung für Fußgänger und Radfahrer besteht schon länger. Um nicht die Passierbarkeit für Wasserwanderer zu gefährden, tragen Mitarbeiter des Nationalparkamtes Brüstungen und Bretter ab. Nur so kann die Wasserwanderstrecke unter der Brücke weiterhin offen bleiben.

Die Holzbrücke über den Pagelsee ist in die Jahre gekommen. Der Belag und auch das Geländer sind schon länger nicht mehr verkehrssicher. Daher hat die Verwaltung des Nationalparks die Brücke seit geraumer Zeit für die Überquerung durch Wanderer und Radfahrer gesperrt.

Doch unter der Brücke verläuft auch eine Wasserwanderstrecke. Um hier die Gefahr von abstürzenden Teilen zu reduzieren und eine Befahrung für die Zukunft überhaupt zu ermöglichen, wurden die Bretter und Handläufe nun aus Sicherheitsgründen abgenommen. Dabei zeigte sich, dass auch die tragenden Elemente schon stark verwittert und angegriffen sind.

„Nur wenn wir die Verkehrssicherheit gewähren und verantworten können, bleibt die Wasserwanderstrecke geöffnet“, so Dr. Hellmund, Dezernent für die Gebietsbetreuung im Nationalparkamt. „Wir werden alles für eine sichere Durchfahrt der Wasserwanderer unternehmen“, bestärkt der Leiter der Ranger.

Foto: Beim Entfernen der Bretter zeigte sich erst das ganze Ausmaß der Verwitterung. Hier gilt es die Gefahr für die Wasserwanderer zu entfernen.

Foto: Dr. M. Hellmund

 

 


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