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Rechte wollen zur Müritz Sail durch Waren ziehen

7. Mai 2015

Das würde Warens Bürgermeister Norbert Möller gerne verhindern: Ausgerechnet zur Müritz-Sail am 16. Mai wollen Rechtsextreme durch Waren ziehen. Als Treffpunkt wird der Bahnhof genannt. Von dort aus, so der Plan, soll’s durch die ganze Stadt bis zum Papenberg gehen.

Die Pressestelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte bestätigte auf Nachfrage von „Wir sind Müritzer“, dass eine Demonstration einer Privatperson angemeldet wurde. Verbieten könne man die Veranstaltung nicht, denn es gebe schließlich ein Versammlungsrecht in Deutschland. Allerdings wäre es möglich, dass die Ordnungsbehörde des Kreises Einfluss auf die Route nimmt. So könnte ein Marsch durch die Stadt und am Hafengelände eventuell verhindert werden.

Ob der Landkreis allerdings Einfluss nimmt, war bis gestern noch offen.

Die private Person, die diese Demonstration angemeldet hat, gehört nach Informationen von WsM zum Umfeld der NPD-Stadtvertreterin Doris Zutt, tritt häufig mit ihr zusammen bei Veranstaltungen auf und macht keinen Hehl aus seiner politischen Gesinnung. Auf seiner Facebook-Seite ruft er bereits auf, sich an der Demonstration unter dem Motto „Gegen System und Kapital“ zu beteiligen.
Allerdings haben das auch schon Leser mitbekommen, die so gar nichts mit den Rechten am Hut haben. Und so gibt es auch schon Aufrufe, gegen den rechtsextremen Umzug zu protestieren.

Und das alles nicht nur, wenn Tausende vergnügungslustige Besucher am Müritzufer schlendern, sondern auch noch an dem Tag, an dem viele Warener Mädchen und Jungen ihre Jugendweihe feiern.

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2 Antworten zu “Rechte wollen zur Müritz Sail durch Waren ziehen”

  1. Schulz sagt:

    Dann brennt die Hütte!! Krawalle ist schon vorprogrammiert..

  2. Charly sagt:

    Es ist sicherlich nicht ganz einfach, die allgemeine Abneigung gegen diese unverbesserliche braune Brut zweifelsfrei, entschieden und friedlich in aller Deutlichkeit demonstrativ zum Ausdruck zu bringen. Mit noch so guten Argumenten kommt man diesen Typen nicht bei. Man stelle sich deshalb einmal vor, der im Demonstrationsmarsch durch unsere Stadt ziehenden braunen Horde würden alle, aber wirklich alle, ostentativ und schweigend den Rücken zuwenden und dadurch eindeutig ihre Abneigung bezeugen. Das etwa wäre eine beeindruckende und eindeutige ….. „Mißachtung durch Nichtbeachtung“ …. einfach Luft. Das wäre das Gegenteil von dem, was diese Braunen sich wünschen und erwarten. Die Umsetzung dieses Gedankens ist natürlich sehr schwierig oder gar unmöglich. Es sei denn, man könnte so etwas organisieren…. nach dem Motto etwa: „Einer sagt’s dem Anderen“. Es wird wohl leider ein unerfüllter Wunsch bleiben müssen. Wer weiß, vielleicht entsteht daraus doch einmal eine ganz allgemeine deutschlandweite Bewegung. Denn gerade uns Deutschen, den „Erfindern“ des verheerenden Nationalsozialismus, stünde eine solche und alle erfassende Bewegung besonders gut.
    Ihr Charly