
Das derzeit größte Bauprojekt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist auf der Zielgeraden: Gestern, fast genau fast zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich, wurde auf dem Gelände der neuen Kreisstraßenmeisterei in Altentreptow in der Fritz-Peters-Straße Richtfest gefeiert. Im Beisein von Landrat Thomas Müller und dem Beigeordneten für Bau und Umwelt, Torsten Fritz, wurde der traditionelle Richtspruch für den aus drei Gebäuden bestehenden Komplex gesprochen. Insgesamt 6,1 Millionen Euro investiert der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für den Bau einer Salzlagerhalle, einer Kfz-Halle mit Werkstatt und eines Sozialgebäudes für die 18 Mitarbeiter. Parallel entsteht auf dem Baufeld auch die modernste Rettungswache des Landkreises.
„Die Bedingungen hier am Standort waren, gelinde gesagt, nicht gerade ideal: Das bisherige Gebäude aus den 1950ern war nicht nur stark baufällig, sondern auch zu klein, so dass Technik in zusätzlichen Räumen in der Brunnenstraße stehen musste. Dieser Neubau war daher längst überfällig“, so Müller. Er betonte, dass die moderne und schlagkräftige Kreisstraßenmeisterei nicht nur für die Bürger ein Gewinn wird: „Auch unsere Mitarbeiter hier vor Ort, die gerade jetzt im Winter jeden Tag für unsere Sicherheit im Einsatz sind, verdienen zeitgemäße und bedarfsgerechte Arbeitsbedingungen“.
„Wir haben in den vergangenen Jahren viel investiert, auch in unsere Schulen“, so der Amtsleiter Zentrale Dienste und Schulverwaltung, Dirk Rautmann. „Doch nicht nur Schulen sind Daseinsvorsorge – sichere Straßen und Hilfe in Notlagen sind es auch.“ Er sei zuversichtlich, dass sowohl Rettungswache wie Kreisstraßenmeisterei im dritten Quartal 2026 den Betrieb aufnehmen können.
Foto im Text: Baukonzept-Geschäftsführungsmitglied Christoph Haker (r.), Landrat Thomas Müller (2.v.r) und der Amtsleiter Zentrale Dienste und Schulverwaltung Dirk Rautmann beim Richtfest am Mittwoch, im Hintergrund KFZ-Halle und Werkstatt
Quelle: LK MSE






