Röbel: Sohn von betrogener Seniorin verfolgt Täter

10. Juli 2024

Gut reagiert: Gestern Abend bekam eine 85-jährige Frau aus der Gemeinde Eldetal , die zum Amt Röbel gehört, Besuch von zwei Männern, die einen Teil einer zuvor teuer erworbenen Büchersammlung der Dame für einen angeblichen Rechtsanwalt kaufen wollten. Sie nahmen zunächst eine angeblich fällige Bearbeitungsgebühr von 4.000 Euro mit. Der Sohn des Opfers wurde misstrauisch und folgte den Personen mit dem Auto in Richtung Brandenburg. Gleichzeitig meldete er sich im benachbarten Bundesland über den Polizeinotruf und schilderte den Sachverhalt. Aufgrund der Hinweise des Sohnes konnte die Autobahnpolizei Walsleben den beschriebenen weißen BMW mit zwei männlichen Insassen wenig später auf einem Autohof bei Neuruppin stoppen.

Eine anschließende Personenüberprüfung ergab, dass es sich um zwei Berliner im Alter von 24 und 35 Jahren handelt, die bereits wegen Eigentums- und Vermögensdelikten polizeilich bekannt waren.

Während der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden zwei Geldumschläge mit Bargeld in Höhe von insgesamt über 20.000 Euro gefunden. Zudem befand sich im Auto auch ein vermutlich gefälschter Antiquitätenausweis, der zusammen mit dem Geld sichergestellt wurde. Eine Sicherstellung des Fahrzeugs wurde durch die Staatsanwaltschaft abgelehnt.

Ein Teil des aufgefundenen Bargeldes konnte aufgrund der Stückelung dem Geld der 85-jährigen Dame zugeordnet werden. Die Herkunft des restlichen Geldes muss im Laufe der weiteren Ermittlungen erst geklärt werden.

Es wurde eine Anzeige wegen Betruges aufgenommen. Die Büchersammlung der Dame wurde als mögliches Beweismittel ebenfalls sichergestellt.


Eine Antwort zu “Röbel: Sohn von betrogener Seniorin verfolgt Täter”

  1. S.O sagt:

    Wo von leben diese Herrschaften wenn sie nicht gerade auf Beutezug sind?Warscheinlich von Bürgergeld, ich kann mir nicht vorstellen das ,wenn man 8 oder 10 Stunden gearbeitet hat auf solche Ideen kommt. Also Bürgergeld auf 0 kürzen und Arbeit mindestens 8 Std täglich verordnen. Es ist einfach traurig das ältere Menschen vor solchen Leuten nicht geschützt werden können.

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