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Schüler kündigt Amoklauf an und bekommt Polizeibesuch

25. Januar 2019

Welche Folgen unbedachte Äußerungen in sozialen Netzwerken haben können, musste ein 16 Jahre alter Schüler aus Rostock vor wenigen Tagen erfahren. In englischer Sprache kündigte der Jugendliche im Netz Überlegungen zu einem Amoklauf an.
Amerikanische Sicherheitsbehörden wurden auf die Äußerungen aufmerksam und gaben umgehend einen entsprechenden Hinweis über das Bundeskriminalamt an das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der Überprüfung der übermittelten Informationen erfolgte daraufhin die Verständigung der örtlich zuständigen Polizeidienststelle. Noch am selben Abend statteten Polizeivollzugskräfte dem Schüler im Beisein seiner Mutter einen unerwarteten Besuch ab.

Dabei räumte der 16-Jährige die unbedachten Äußerungen ein, bestritt aber jegliches Interesse an der tatsächlichen Planung oder Ausführung eines Amoklaufs.Auch eine Zugriffsmöglichkeit auf Waffen wurde nicht festgestellt.

Der Schüler gab an, die Äußerungen getätigt zu haben, ohne sich über die möglichen Folgen im Klaren zu sein, und entschuldigte sich bei den Beamten. „Wie dieser aktuelle Fall zeigt, führt die öffentliche Androhung von Straftaten, auch im vermeintlich anonymen Internet, zum konsequenten Handeln der Sicherheitsbehörden. So drohen im Einzelfall
nicht nur strafrechtliche Konsequenzen, sondern unter Umständen auch hohe Kosten für Einsatzmaßnahmen“, heißt es dazu vom Landeskriminalamt.


Eine Antwort zu “Schüler kündigt Amoklauf an und bekommt Polizeibesuch”

  1. Kevin sagt:

    Fast unglaublich das diese Kommentare gefunden wurden(wenn es nicht bei Twitter oä war) und so schnell reagiert wurde.
    👍🏻💪🏻💪🏻💪🏻💪🏻👍🏻 Gut gemacht!

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