
Das gesamte Gelände am Weg zur Sandmühle – einem sehr ausgefahrenen alten Damm, den man am besten mit Geländewagen passieren kann – ist noch mit Zaun und Stacheldraht gesichert. Allerdings hat der Zaun schon ein paar Löcher, so dass Unbekannte die beiden mit einem unterirdischen Gang verbundenen Bunker bereits erkundeten und viele Installationen zerstört sind.

Mit dem Fall der Mauer 1989 verlor die Anlage ihre Bedeutung und liegt inzwischen mehr als 30 Jahre brach. Dort hausten mehrfach Vandalen, so dass die „Erschließung sanierungsbedürftig ist.“ Da die Immobilie im „Außenbereich“ liegt, dürften Bebauungspläne kaum Chancen haben. Aber Bunker ziehen manchmal ja auch Interessenten an. Das Mindestgebot für den etwa 5500 Quadratmeter großen „Bunkerwald“ liegt bei 7000 Euro.
Damit liegt dieses Mindestgebot im Vergleich recht niedrig, denn kurz vorher wird ein Motorradstellplatz in einer Tiefgarage in Berlin-Pankow angeboten. 16 Quadratmeter sollen dort mindestens 9900 Euro bringen. Außerdem kommt auch ein Baugrundstück auf der Halbinsel Mönchgut auf Rügen zum Aufruf: Für 1700 Quadratmeter in Gager am Greifswalder Bodden sollen mindestens 450 000 Euro in die Kasse kommen.
(Internet: www.dga-ag.de)









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