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Seenplatte: Rettungsdienst-Mitarbeiter des DRK klagen

4. Dezember 2018

Mehrere Mitarbeiter des Rettungsdienstes Mecklenburgische Seenplatte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) klagen vor dem Arbeitsgericht Stralsund. Sie fordern, dass ihre Dienste vollständig bezahlt werden. Das berichtet NDR 1 Radio MV.
Demnach werden beim DRK Mecklenburgische Seenplatte nur etwa 17 Stunden einer 24-Stunden-Schicht bezahlt.

Die Geschäftsführung begründe das damit, dass die Rettungssanitäter nicht die gesamte Zeit im Einsatz seien. Doch damit wollen sich etwa acht Mitarbeiter nicht abfinden und klagen deshalb. Unterstützung bekommen sie von der Gewerkschaft verd.i.

Eine außergerichtliche Einigung sei nicht zustande gekommen, ein Gütetermin zwischen dem DRK und den Mitarbeitern scheiterte heute. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV geht es um eine Gesamtforderung der Mitarbeiter in Höhe von etwa 150.000 Euro.

Das DRK Mecklenburgische Seenplatte zahlt nach Gewerkschaftsangaben keine Tariflöhne.


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2 Antworten zu “Seenplatte: Rettungsdienst-Mitarbeiter des DRK klagen”

  1. oscar sagt:

    Schlechte Karten für die Geschäftsführung des DRK Mecklenburgische Seenplatte.
    Es gibt doch genügend Urteile von Arbeitsgerichten, wo klar rechtlich geregelt wurde, wie 24 Stunden-Schichten zu bezahlen sind. Wieder einmal Anwälte reich füttern und dann verlieren.
    Übrigens Rat kann sich das DRK bei der AWO holen. Die kennen sich beim Arbeitsgericht aus.

  2. Maik Waren sagt:

    Die Sanitäter machen so einen schweren Job, haben so viel Verantwortung, retten viele Leben und kriegen dafür nicht genügend Geld. Das ist armseelig. Hauptsache die Autos der Chefs werden immer größer. Der Herr Jahn sollte sich was schämen, macht überall auf großen Max und dann behandelt er seine Sanitäter so schlecht. Bitte treten Sie zurück!

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