
Die Herrenseebrücke in Waren bleibt. Einstimmig haben Warens Stadtvertreter am Mittwochabend gegen einen Abriss Ende dieses Jahres votiert. Straßenbauamt und Bahn wollten eigentlich die Sperrzeit, die nötig wird, wenn der zweite Teil der Eisenbahnbrücke gesprengt wird, nutzen, um auch gleich die Herrenseebrücke abzutragen. Doch das zuständige Ingenieurbüro, das die Brücke untersucht hat, hält eine Wiedereröffnung – zumindest für den Autoverkehr – für möglich. Bis dahin sind aber weitere Prüfungen nötig. Unter anderem muss eine große Belastungsprobe wie oben auf dem Bild in Bad Schandau, erfolgen. Sollte die Brücke wieder öffnen, dann frühestens Ende des Jahres. Gleichzeitig wird in der Stadtverwaltung an einer neuen Straße zwischen dem Möwe Teigwarenwerk und den Mecklenburger Backstuben gearbeitet.
Die Herrenseebrücke wurde in den Jahren 1974 bis 1976 erbaut. In den Jahren 1997 bis 1999 fand eine grundhafte Erhaltungsmaßnahme statt.






