Unterstützung beim Ausfüllen der Grundsteuerformulare

10. August 2022

Bis zum 31. Oktober 2022 sind alle Grundstücksbesitzer aufgerufen, eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwertes (Feststellungserklärung) beim Finanzamt einzureichen. Alleine in Mecklenburg-Vorpommern sind etwa 1,2 Millionen Einheiten des Grundbesitzes betroffen. Das MV-Finanzministerium  stellt jetzt eine Anleitung für das Ausfüllen zur Verfügung.

Die Erklärungen sind grundsätzlich elektronisch beim zuständigen Finanzamt einzureichen. Das habe den Vorteil, dass die Prüfung auf Vollständigkeit und Richtigkeit automatisch erfolgt. Für die elektronische Übermittlung stellt die Finanzverwaltung „Mein ELSTER“ unter www.elster.de zur Verfügung.

Wie das Ausfüllen der Formulare in „Mein ELSTER“ Schritt für Schritt funktioniert, veranschaulichen ab sofort bebilderte Klickanleitungen. Diese wurden vom Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern für die Erklärung von Grundvermögen (Wohngrundstücke), Wohnungseigentum sowie von Vermögen der Land- und Forstwirtschaft erstellt und stehen ab sofort auf dem Steuerportal Mecklenburg-Vorpommern zum Download bereit.

„Die Klickanleitungen zeigen anschaulich, wie die Grundsteuererklärungen bearbeitet werden müssen. Angefangen beim richtigen Formular, das verwendet werden muss, über die Eingabe der einzelnen Daten bis hin zum Absenden an das zuständige Finanzamt ist der komplette Weg der Erklärungsabgabe mittels Screenshots nachgezeichnet.

Die enthaltenen Links führen zu weiteren Online-Angeboten, beispielsweise zum Grundsteuerportal M-V, auf dem der Abruf der Bodenrichtwerte und Ertragsmesszahlen kostenfrei und ohne Registrierung möglich ist. Die Klickanleitungen stellen somit eine gute Hilfestellung dar, die vielen das Ausfüllen der Erklärung erleichtern dürfte“, informiert Finanzminister Dr. Heiko Geue.


10 Antworten zu “Unterstützung beim Ausfüllen der Grundsteuerformulare”

  1. Volker N. sagt:

    Elster ein tolles Programm, einfach für jeden, da muss man echt lachen. Der Finanzminister ?hat echt keine Ahnung, allein das Regestrieren ist schon ein Akt, da wird das geschickte Passwort mal nicht erkannt, wieder wird einem was zu geschickt, hat nur ne begrenzte Gültigkeit, dann geht die Anmeldung wieder in die Hose. Heißt jetzt bestimmt, man ist zu doof dafür, dann sollen die Herren Programme entwickeln die auch die Doofen bedienen können. ?

  2. Meckerkopp sagt:

    Hallo, ich hab auch viele Versuche gebraucht, um mich bei Elster anzumelden, dann noch viele Stunden, um das Formular auszufüllen. Es zeigt mir immer noch einen Fehler an, den ich nicht abstellen kann und somit kann ich das Formular nicht abschicken. Jetzt bin ich genau so schlau wie vorher. Wenn ich gewußt hätte, das ich meine Steuern, die ich Jahrzehnte lang treu und brav bezahlt habe in Zukunft selber berechnen muß, wäre ich Finanzbeamter geworden !
    Bin gespannt auf die Strafe die mich erwartet!
    Es kommt mir vor, als ob wir momentan keine anderen Probleme haben, die Politiker haben ja zu tun, uns die tollsten Möglichkeiten zu servieren, um uns aus den Problemen herauszuzaubern und ständig “ Hilfspakete“ zu schnüren.
    Die Geldquellen des Finanzministers scheinen ja unermeßlichzu sein. Da kein Gas fließt (weil wir uns den Ast selbst abgesägt haben) , kann man ja die Braunkohletagebaue wieder öffnen und vielleicht in Bayern ein 4-tes Windrad errichten !
    Grüße Meckerkopp

  3. Baggeropi sagt:

    Und an den strafen wird auch noch verdient.

  4. Christine sagt:

    https://www.grundsteuererklaerung-für-privateigentum.de/anmelden.
    Diese Website habe ich verwendet, nachdem ich sie im Nordkurier gelesen hatte. Hat funktioniert. Ganz zum Schluss muss man einen „Freischaltcode“ beantragen mit Klick auf die entsprechende Taste. Dieser Freischaltcode kommt dann per Post. Dauert 9 – 14 Tage. ELSTER habe ich erst gar nicht versucht. Eine Bekannte hatte es geschafft, nach 2 Stunden, diese „Zertifizierungsdatei“ zu bewältigen. Dann ging sie ins ELSTER-Programm, rief „Formulare“ auf und strandete. Das System erklärte ihr sie dürfe nur einen Browser offen haben, nicht mehrere. Sie hat aber nur einen Browser. Bei ELSTER soll es eine Taste geben für „Konto löschen „. Vielleicht ist das die Rettung. Löschen und dann die Website, die ich oben angegeben habe, aufrufen. Ob das statthaft ist, wissen die Götter.

  5. Meckerkopp sagt:

    Hallo, hab die Seite aufgerufen.
    Der Haken daran ist, das die Sache ab 159,- € kostet !
    Wenn ich was Falsches geschrieben habe berichtigen sie bitte.
    Grüße Meckerkopp

  6. Christine sagt:

    – Google
    – Grundsteuererklärung für Privateigentum

    Auf dieser Seite entsprechend durchklicken bzw. die Fragen beantworten, ob man selbst Eigentümer ist oder im Auftrag handelt, etc.

    Danach klicken auf: Grundsteuererklärung abgeben.

    Weiter unten heisst es:
    Bundesamt der Finanzen.
    Darunter steht: Schnell.Unkompliziert.Kostenlos.

  7. Christine sagt:

    Noch eine Option:
    https://www.steuerportal-mv.de

    Auf dieser Seite bis zu:
    Weitere Informationen.
    (Es folgt eine lange Liste, u.a. steht da auch was mit ELSTER. Ignorieren).
    Weiter unten anklicken:
    „Grundsteuererklärung für Privateigentum“

    Dann landet man auf der Seite die ich in meiner 2ten Nachricht beschrieben habe.

  8. Meckerkopp sagt:

    Hallo Christine , hab alles nochmal versucht und bin gescheitert.
    Ich denke, es liegt daran, dass unser Grundstück aus 4 Flurstücken besteht. Deswegen bin ich auch schon bei Elster gescheitert.
    Wenn dies Jemand liest, der mir helfen kann, bitte ich sehr darum!

    Ein schönes Wochenende noch.

  9. Regimekritiker sagt:

    Hallo Meckerkopp,
    ich habe drei Flurstücke die zu einem Grundstück gehören. Zwei davon gehören zu „einem“ Steuerbescheid. Für das dritte wurde mir ein eigener Steuerbescheid zugesandt. Mir ging es auch so. Ich habe mir keinen anderen Rat gewusst und für die beiden unter der selben Steuernummer laufenden Flurstücke je eine einzelne Erklärung abgegeben. Das hat funktioniert. Ob das korrekt ist, weiß ich nicht. Zumindest wurden alle gewünschten, geforderten Daten übermittelt.
    Wünsche viel Erfolg.

  10. Ingo sagt:

    Bei Elster kann man sich sehr einfach mit dem eigenen Personalausweis (Voraussetzung man hat bei der Beantragung die Auslesefunktion freigeschaltet) und einem geeigneten Lesegerät anmelden , Zertifizierungsdateien und ähnliches braucht man dann nicht. Der Rest is in ein paar Minuten einfach erledigt.