
Um sich und die Kinder vor einem Sonnenbrand zu schützen, rät die Dermatologin, vor allem den UV-Index zu beachten. „Sonnencreme kann vor einem Sonnenbrand schützen, ist aber kein Freifahrtschein. Wichtiger ist, seine Freizeitaktivitäten der Jahres- und Tageszeit sowie der UV-Belastung anzupassen“, so Petzold. Ein Spaziergang am Vormittag sei im Frühling in der Regel harmlos. Längere Aufenthalte in der Mittagssonne solle man aber eher meiden oder sich mit entsprechend langer Kleidung und Sonnencreme schützen. „Die Sonne steht im April ähnlich hoch wie im August. Im Frühjahr aber ist die blasse Haut noch besonders gefährdet“, so Petzold.
Die Sonne komplett zu meiden, ist laut Petzold weder nötig noch sinnvoll. Der Mensch sei auf die ultravioletten Strahlen durchaus angewiesen. „Ohne UV-Strahlung kann sich in der Haut nicht das lebensnotwendige Vitamin D bilden“, so die Ärztin. Aber die Dosis mache das Gift. Sonnenbäder seien für die ausreichende Deckung des Vitaminbedarfs nicht nötig. Selbst bei bewölktem Himmel erreiche noch genug UV-Strahlung die Haut.
Informationen zur aktuellen Strahlenbelastung unter: www.uv-index.de







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