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Von „Eurovision“ bis „James Bond“: Rund 100 Musikschüler leiten Adventszeit ein

1. Dezember 2018

Die Adventszeit kann beginnen und 2019 wird für die Müritz-Region besonders spannend. Rund 100 junge Musiker der Musikschule haben in Waren die für viele schönste Jahreszeit „eingeläutet.“ Bei zwei Konzerten war der Bürgersaal heute beide Male ausverkauft und die Zuhörer konnten auch gleich die neueste Errungenschaft der Musikschule – den neuen Kontrabass – hören. „Es war sozusagen ‚Liebe auf den ersten Ton'“, wie Musikschulleiterin Ursula Linke als Moderatorin erklärte. Für das rund 8000 Euro teure, aber für ein Orchester immens wichtige Instrument hatten viele Müritzer gespendet.

Und der Bass war auch gleich ordentlich zu hören: Zum Beispiel beim „Palladio“ von Karl Jenkins, dessen „Friedensmesse“ ja viele Zuschauer in der St. Georgenkirche hatte. In dem knapp 90-minütigen Konzert trumpfte vor allem das Jugendblasorchester auf, das sich inzwischen stark entwickelt hat. Die Musiker überlegen, ob sie sich am Landesorchesterwettbewerb im Herbst 2019 beteiligen. Auf jeden Fall sind sie im Sommer in Waren wieder öffentlich zu erleben: Am 16. Juni gibt es einen gemeinsamen Auftritt mit dem Heeremusikkorps auf dem Markt.

Das Jugendsinfonieorchester unter Dirigent Frank Philipp befindet sich gerade im Umbruch. Viele Geigerinnen und Cellisten sind aus Altersgründen ausgeschieden, jüngere Musikerinnen rückten auf und noch jüngere Talente kamen neu herein, so dass etwa 45 junge Frauen und Männer dazu gehören. Zusammen mit dem „Klangfarben-Chor“ und den „Junior Strings“ – also jungen Streichern, die besonders viel Lampenfieber hatten –  begeisterten sie das Publikum.

Das Programm begann mit „Te deum“ (Eurovisions-Musik), über Bachs „Air“, auch eine James-Bond-Melodie war dabei, Jenkins „Palladio“, bis „Sind die Lichter angezündet“ und „White Christmas“.


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