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Waldolympiade gestartet – 300 Klassen in 85 Wettkämpfen aktiv

4. April 2019

„Mit der Waldolympiade wollen wir spielerisch und alters­gerecht das Interesse am Wald wecken und dadurch die Entwicklung eines nachhaltigen Umweltbewusstseins fördern“, so Forstminister Till Backhaus. Er gab gestern den Startschuss für die inzwischen 13. Waldolympiade des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

„Die Waldolympiade ist ein absolutes Erfolgsmodell. So hat sich die Anzahl der Gruppenwettbewerbe pro Jahr seit 2007 mehr als verdoppelt. In diesem Jahr sind 85 Veranstaltungen mit rund 300 Schulklassen in allen Forst­ämtern des Landes geplant. 2007 waren es 37 Wettbewerbe mit etwa 150 Klassen. Mittlerweile schöpfen wir aus einem Erfahrungsschatz, den wir in über 700 Einzelwettbewerben erworben haben. In Summe haben über 2.700 Klassen bisher teilgenommen. In 2019 wollen wir die 3.000-Marke knacken. Das ist eine unglaubliche Reichweite“, betonte der Minister.

Bei dem Gruppenwettbewerb absolvieren die Kinder zwölf Erlebnis- und Wissensstationen. Darunter sind die Disziplinen „Tiere des Waldes“, „Überwinden von Hinder­nissen“, „Waldboden“ und „Baumartenkenntnis“ sowie die Geschicklichkeitsübungen „Zapfenzielwurf“ und „Holzstapel umsetzen“. An jeder Station werden die Leistungen der Teams von einem Forstmitarbeiter bepunktet. Die Siegerklasse eines jeden Wettkampfes zwischen jeweils 3 bis 5 Klassen erhält einen Pokal aus Holz.

„Neben dem pädagogischen Aspekt ist es mir persönlich besonders wichtig, dass die Kinder einen erlebnisreichen Tag im Wald verbringen. Positive Erlebnisse in und mit der Natur stärken das Umweltbewusstsein. Und nur was ich kenne und schätze, bin ich bereit zu schützen. Das faire Miteinander im Klassenverband ist eine weitere wichtige Erfahrung“, führte Backhaus aus.

Der Minister kündigte an, dass es Ende August wieder eine Waldolympiade „Spezial“ zum Thema „Wald.Sport.Bewegt“ in Kooperation mit dem Landessportbund M-V in enger Zusammenarbeit zwischen dem Forstamt Grabow und der Stadt Grabow geben soll.

Hintergrund: Die seit 2007 jährlich stattfindende Waldolympiade ist Teil der waldpädagogischen Arbeit der Landesforstanstalt. Weitere Maßnahmen sind neben Waldführungen, Wald­erlebnistagen, Naturschutzprojekte, Jugendwaldheim­aufenthalten, Waldkindergärten und Waldpatenschaften. Landesweit gibt es mittlerweile über 60 zertifizierte Waldpädagogen. Ihre Arbeit wird maßgeblich von der Stiftung „Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern“ unterstützt.


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