
Trotzdem seien die drei „Jungs“ nun immer noch auf der Pirsch, wie ein Polizeisprecher jetzt sagte. Wer die Affen erblicke, soll dem Tiergarten möglichst schnell Bescheid sagen.
Wie man auf der Internetseite des Neustrelitzer Tierparks erfahren kann, kommen solche tierischen Ausflügen bei den Affen wohl häufiger vor. So hatte im Vorjahr Berberaffe Danny dasselbe probiert. Der war über den großen Zaun gesprungen und hatte sich das Gehege von außen beguckt. Dabei hatte sich der ältere Affe auch unter die Besucher des kleinen „Zoos“ gemischt.
Sein Motiv war wohl dasselbe wie bei den jetzigen „Ausreißern“: In dem für Gäste begehbaren Gehege, wenn nicht gerade Corona-Schließung ist, gibt es immer wiedermal Rangkämpfe, wie in vielen Tiergruppen. Die Neustrelitzer Tierpfleger wollen nun dafür sorgen, dass die Ausreißer dauerhaft auch wieder zurückkommen. Dass die Tiere ihre Besucher wegen der Corona-Schließung derart vermisst haben, dass sie ausgebüxt sind, das halten Fachleute nicht für das entscheidende Motiv.
Für Berberaffe Danny hatte sich sein Ausflug insofern aber gelohnt, dass er nach dem Wiedereinfangen nun ein eigenes Gehege hat. Mit einem Affenweibchen, fluchtsicher und ohne die lästigen Konkurrenten.
Vom 8. März an soll der Neustrelitzer Tiergarten, unweit vom Bahnhof gelegen, auch wieder öffnen.
Wer einen Affen erblickt; Bitte unter 03981 204490 Bescheid sagen oder RUFBEREITSCHAFT (bitte nur außerhalb der Öffnungszeiten und in Notfällen verwenden) 0170 1867446







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