
Am Ende gab es in der Mannschaftswertung für den MSC Waren einen dritten Rang von 21 teilnehmenden Vereinen. Das ist eine tolle Leistung. Mit einem ersten Platz, 13 Silberrängen und 8 bronzenen Plätzen erkämpften sich die Warener viele Urkunden.
Mit besonderer Spannung wurde am Sonntag das Rennen der Vierer erwartet, denn am Vortag wurde der K4 der B-Schülerinnen, die aufgrund einer Erkrankung kurzfristig mit einer dänischen Sportlerin zusammen fuhren, noch aus der Bahn gedrängt und kam dadurch auf den zweiten Platz. Über die 200-Meter-Strecke ließen Klara Schnur, Minette Engels und Hollie Duwe, zusammen mit Camilla aus Silkeborg, der Konkurrenz keine Chance. Ihr Sieg war deutlich.

Annika Spiwock, die bereits bei den deutschen Meisterschaften sehr erfolgreich war, fuhr sehr souverän zwei zweite Plätze im Einer über 500 und 200 Meter ein und zusammen mit Lisa Letuschi zwei bronzene Ränge im Vierer und einen zweiten Platz über die lange Strecke im Zweier.
Wie sehr in einigen Altersklassen der Nachwuchs fehlt, zeigte sich gerade bei Oliver Götz. Dieser leistete sich im Einer packende Kämpfe gegen die starke Konkurrenz, kam aber nie in die Medaillenränge. Dann wurde er ausgeliehen, weil auch andere Teams mit Erkrankungen oder Verletzungen zu tun hatten und fuhr mit dem K4 aus Hannover auf Rang 3 über 200 Meter und zusammen mit Fitz Schramma aus Neustrelitz im K2 auf den dritten Rang. Dieses Rennen war eines der spannendsten der gesamten Veranstaltung. Immerhin fuhr Oliver in einer höheren Altersklasse, zeigte dort aber zusammen mit seinem Partner ein grandioses Rennen. Nur um zwei Zehntel Sekunden mussten sie sich im Kampf um Platz 2 geschlagen geben.

So lagen an diesem Wochenende Freud und Leid dicht beieinander. Besonders traurig war, dass Minette ihren letzten Wettkampf im MSC-Shirt absolvierte. Denn mittlerweile trainiert sie beim Sportclub Neubrandenburg und nutzte das Wochenende, um sich von ihren Freundinnen und den altgewohnten Begleitern zu verabschieden. Besonders vermissen wird sie wohl Martin Maaß, der zwar kein einziges Rennen fuhr, dafür aber das ganze Wochenende als Verpflegungschef dafür sorgte, dass jeder sein Frühstück und sein Mittag- und Abendessen bekam.
Auch die zahlreich mitgereisten Eltern hatten ihren Anteil am guten Gelingen der Regatta. Deshalb steht schon fest, dass wir auch im nächsten Jahr dort antreten werden.
Text und Fotos: Mario Koch













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